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Kraftwerke für Zuhause problematisch

Nachricht vom 24.9.2009
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Der Ökostromanbieter LichtBlick und VW wollen 100 000 Blockheizkraftwerke für zuhause in Ein- und Mehrfamilienhäusern installieren. Der Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) geht allerdings davon aus, dass die Heizanlagen zu groß und damit zumindest für Einfamilienhäuser ungeeignet sind.

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Minikraftwerke sind gute Alternative aber nicht für jedes Haus geeignet

Durch das so genannte "Schwarmstromkonzept" will LichtBlick rund 100.000 Zuhause -Kraftwerke zusammenschalten und mit diesem virtuellen Kraftwerk bis zu zwei Atomkraftwerke ersetzen. Die LichtBlick-Anlagen für das Eigenheim sind aber ziemlich groß und damit für Schwimmhallen oder Mehrfamilienhäuser einsetzbar. Ein- oder Zweifamilienhäuser sind dafür allerdings zu klein, so BDH-Geschäftsführer Andreas Lücke.
 
Solche Blockheizkraftwerke (BHKW) gibt es schon seit Jahren, und sie werden direkt als hocheffiziente Heizsysteme für große Ein- und Zweifamilienhäuser oder kleine Betriebe dimensioniert , gebaut und verkauft, wie der BDH erklärt. Jedes Jahr würden 8000 Kraftwerke dieser Art verkauft. Das LichtBlick-Kraftwerk kostet den Kunden 5000 Euro, die Anlage bleibt aber laut BDH im Besitz des Ökostromanbieters. Wenn ein Hauseigentümer selbst in ein BHKW investiert, erhält er 10 000 Euro Zuschuss vom Bund sowie die Einspeisevergütung für die jeweilige Anzahl an Kilowattstunden Energie, die über die Anlage erzeugt und in das allgemeine Stromnetz geleitet werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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