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kostenlose Stromwechsel HotlineGreenpeace gegen deutsche Energiepolitik
Nachricht vom 23.9.2009Anhänger der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben einen der neun Kühltürme am Braunkohlekraftwerk Jänschwalde bei Cottbus in Brandenburg besetzt. Ihr Ärger richtet sich zunehmend auf die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der mangelhaften Energiepolitik in Deutschland.
Umweltschützer gegen Braunkohlekraftwerke
Am Dienstagmorgen kletterten Greenpeace-Anhänger auf den 120 Meter hohen Turm um gegen die unzureichende Klimapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu protestieren. Um ihre Demonstration zu bekräftigen, hängten Aktivisten ein 28 mal 18 Meter großes Banner auf, das die Kanzlerin zeigt und die Aufschrift „Kohle zerstört Klima, Frau Merkel!“ trägt. Die verärgerten Umweltschützer planen den Turm mehrere Tage lang zu besetzen. Um das Vorhaben umzusetzen, haben die Aktivisten Bergsteigerzelte und alpine Ausrüstung dabei.
Greenpeace protestiert hauptsächlich gegen die verfehlte Energiepolitik in Deutschland, denn in keinem anderen Land wird Braunkohle, das als klimaschädlichster Energieträger gilt, mit einem so hohen Anteil an der Stromerzeugung genutzt. Ungefähr 20 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes stammt aus Braunkohlekraftwerken. 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen stößt das Kraftwerk Jänschwalde jährlich in die Luft und ist eines der größten Umweltzerstörer in Deutschland.
Der Einsatz von Angela Merkel im Hinblick auf Klimaschutz ist mehr als ungenügend. Eine Einladung zum Klimaschutzgespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon lehnte die deutsche Kanzlerin ab. Aus Sicht der Greenpeace-Anhänger sei damit die letzte Chance vergeben worden, auf Basis der Staats- und Regierungschefs feste Weichen für ein konsequentes und erfolgreiches Klimaschutzabkommen zu stellen.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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