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kostenlose Stromwechsel HotlineSinkende Strompreise bis 2011 möglich
Nachricht vom 23.9.2009E.ON Chef Bernotat blickt einer Strompreissenkung für 2010 oder 2011 positiv entgegen. Jedoch müsste in Deutschland eine effektive und konsequente Energiepolitik geführt werden, damit Klima, Verbraucher und Erzeuger einheitlich und gerecht behandelt werden. Elektroautos sollten mehr gefördert werden, denn sie bürgen viele Vorteile.
Energieministerium würde Energiepolitik ankurbeln
Aufgrund der Wirtschaftskrise ist der Gaspreis deutlich gefallen, nun stellen sich viele Verbraucher die berechtigte Frage, wann und ob die Strompreise das selbige tun? Die Großhandelspreise an der Strombörse sind im letzten halben Jahr spürbar gesunken, jedoch kommt dies bei den Verbrauchern nicht sofort an. Der Grund liegt hier dabei, dass sich Stromanbieter ein bis anderthalb Jahre im Voraus mit Strom eindecken. Das bedeutet, sie kaufen jetzt den deutlich günstigeren Strom für die Jahre 2010 und 1011.
Doch der Chef des großen Energiekonzerns E.ON warnt vor einer überschwänglichen Euphorie, denn der Strom wird nicht folglich ab nächstem Jahr billiger. Ginge es nur nach den Börsenpreisen, dann würde der Verbraucher eine deutliche Senkung spüren. Jedoch wird in Deutschland immer mehr Ökostrom produziert, wodurch sich die Vergütung für die Erneuerbaren Energien allein im Jahr 2009 um etwa eine Milliarde Euro auf insgesamt zehn Milliarden Euro erhöht hat. Nach dem EEG werden die Kosten für Produktion und Einspeisung des grünen Stroms auf die Verbraucher abgewälzt. Was nach all den Zusatzbedingungen am Ende für einen Strompreis herauskommt, bleibt ungewiss.
Deutschland braucht mehr Elektroautos
Energiegewinnung und Energieproduktion sind die zwei wichtigsten Begriffe im Hinblick auf die Zukunft in unserem Lande. Deutschland benötigt eine energische Energiepolitik, die mit einem klaren Konzept Deutschland hilft, Energie und Strom nicht zu einem Luxusgut werden zu lassen. Zur Zeit ist Energiepolitik nicht das wichtigste Thema in Regierungsangelegenheiten, denn mal geht es nur um Klimaschutz, mal nur um die Versorgungssicherheit und an anderen Tagen steht die Preisentwicklung im Vordergrund. Hilfreich wäre hier definitiv ein alleinzuständiges Energieministerium, welches mit fachkundigem Wissen und konsequenten Entscheidungen punktet.
Die Umsetzung der Elektroautos zur Verbesserung des Klimas wird ebenso kaum umgesetzt und geht nur schleppend voran. Bis 2020 könnten deutlich mehr Elektroautos auf deutschen Straßen herumfahren, wenn das Ziel ehrgeiziger umgesetzt werden würde. Die Vorteile die sich aus den mit Strom betriebenen Elektromotoren ergeben, sind enorm. Im Durchschnitt fahren die deutschen Bürger rund 40 Kilometer pro Tag. Ein Elektroauto wäre für den Nahverkehr ideal, denn einmal volltanken für 600 Kilometer aus der Steckdose würde nur gute 20 Euro kosten. Würde der Strom hierfür auch noch aus Solar- und Windenergie kommen, wäre dieser auch noch komplett CO2-frei.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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