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Senkung der Förderungen für Solarstrom

Nachricht vom 21.9.2009
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Der deutsche Marktführer Solarworld sprach sich für eine Senkung der Subventionen für Solarstrom aus. Die Weltmarktpreise für Solarenergieanlagen sei in den letzten Monaten so stark gesunken, dass eine ausgeprägte staatliche Förderung um Solaranlagen attraktiv zu machen, nicht mehr nötig sei.



Subventionen für Solaranlagen sollen sinken

Frank Asbeck, der Geschäftsführer des Unternehmens, ist der Ansicht vorhandende Spielräume sollten genutzt werden, um die Vergütung für Solarstrom weiter zu reduzieren, denn aufgrund der gefallenen Marktpreise für Solarkraftwerke sei eine starke staatliche Förderung nicht mehr nötig, um Solarenergie attraktiv zu gestalten.
 
Aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bekommen Verbraucher für das Erzeugen von Solarstrom derzeit auf 20 Jahre hinaus für jede Kilowattstunde ökologisch produzierten Strom zwischen 32 und 43 Cent. Im Vergleich dazu gesehen, ist der Börsenpreis für herkömmliche Elektrizität sieben Mal geringer. Die entstandenen Mehrkosten wälzen die Energieunternehmen auf alle Stromverbraucher ab, deshalb sieht Asbeck vor, die Vergütung für Solarstrom stark zu kürzen- anders als es das EEG vorsieht.
 
Im Gesetz ist zurzeit eine jährliche Tarifsenkung für neue Anlagen von acht bis zehn Prozent niedergeschrieben. Das EEG verankerte eine Degression pro Jahr um nur einen Prozentpunkt mehr an, betrachtet man aber das gute Marktwachstum, so könnten auch mehrere Schritte auf einmal möglich sein.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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