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Kohl fordert Aufklärung über Gorleben

Nachricht vom 13.9.2009
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Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU) fordert nach den Meldungen über angebliche Manipulationen bei der Wahl Gorlebens als vorübergehendes Endlager für Atommüll nun eine rasche Aufklärung. Ihm wird vorgeworfen, dass die Bundesregierung unter seiner Führung in den 1980er Jahren Gorleben- Akten bewusst geschönt und aufgewertet hat, so die “Frankfurter Rundschau”.








Auswahlverfahren Gorlebens als Versuchsendlager weiter unklar
 
Die Zeitung beruft sich bei diesem Bericht auf einen Sprecher Helmut Kohls, wonach der ehemalige Bundeskanzler eine schnelle Klärung der Vorwürfe wünscht. Die entsprechenden Gorleben-Akten des Bundesumweltministeriums sind vom Kanzleramt angefordert worden und werden dort inzwischen  analysiert. Am Mittwoch waren neue Beweise zutage gefördert worden, die belegen sollen, dass unter der Kohl-Regierung wissenschaftliche Studien zur Eignung Gorlebens als Lager für radioaktiven Müll beeinflusst worden waren, damit der frühere Salzstock als Standort ausgewählt werden konnte.






Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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