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Sozialstromtarife für ärmere Bürger

Nachricht vom 11.9.2009
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Nichts ohne Gegenleistung- Umweltminister Markus Söder forderte die Stromkonzerne in Bayern dazu auf, für eine Verlängerung der Atomkraftwerke eine milliardenschwere Entschädigung zu zahlen. Eine Laufzeitverlängerung gäbe es nur unter besonderen Bedingungen.











AKW Laufzeitverlängerung nur gegen Asse-Sanierung

Gefordert wurde nicht nur ein schneller Umstieg auf regenerative Energien sondern auch die Modernisierung des Atomlagers Asse mitfinanzieren. Zudem wurden Sozialstromtarife für ärmere Bürger gewünscht. Bayerns Umweltminister verlangte von den Stromkonzernen außerdem, dass sie aus den hohen Zusatzgewinnen eine Öko-Dividende finanzieren.
 
Das Aufkommen wird jährlich auf rund 2,5 Milliarden Euro geschätzt, etwa rund die Hälfte der Zusatzgewinne, die durch die verlängerten Laufzeiten entstehen. Ein Fonds soll über die genaue Verwendung der Gelder entscheiden. Zu 51 Prozent entscheiden hierüber die Bundesländer mit, die Kernkraftwerke besitzen sowie zu 59 Prozent die Atomkraftbetreiber.
 
Für die Sanierung des Kraftwerkes Asse, welches stark einsturzgefährdet ist, müssen bis zum jetzigen Stand die Steuerzahler für die Kosten von zwei bis fünf Milliarden Euro aufkommen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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