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Entscheidung über Belene Ende September

Nachricht vom 31.8.2009
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Bulgarien will bis Ende September entscheiden, ob das umstrittene Kernkraftwerk an der Donau wie geplant gebaut werden soll. Die neue Regierung in Sofia wird erst dann nach umfassender Prüfung des Projekts eine klare Meinung vertreten können, erklärte Industrieminister Trajtscho Trajkow kürzlich gegenüber dem Privatfernsehen BTV.

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Schicksal von Belene noch ungewiss

An dem Atomkraftwerk will sich auch der deutsche Energieversorger RWE beteiligen. Laut Vertrag mit dem russischen Unternehmen Atomstroiexport, belaufen sich die Baukosten auf rund vier Milliarden Euro, was Trajkow jedoch bezweifelt. Er rechnet mit Gesamtkosten von 10 Milliarden Euro, weil auch die Infrastruktur für das Projekt ausgebaut werden müsse. Es wäre daher zu ermitteln, ob das Kraftwerk als staatliche Investition rentabel sei. Bulgarien ist zu 51 Prozent in das Projekt eingebunden.
 
Bojko Borissow, der neue Regierungschef des Landes, forderte zudem von Atomstroiexport, RWE und der Europäischen Union die Garantie, dass Belene mindestens 60 Jahre am Netz bleibt. Es würde nach Kosloduj das zweite Kernkraftwerk in Bulgarien werden und 2014 fertig sein. Die Anlage soll dann aus zwei russischen Reaktoren zu je 1000 Megawatt Leistung bestehen. Ökologen raten vom Bau des Meilers an der Donau dringend ab, weil dort vermutlich Erdbebengefahr bestehe.







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