Energieversorgung bald wieder Stadtsache

25.8.2009 | Redaktion: Patricia vom Merk
Viele Städte und Gemeinden könnten ihre Gas- und Stromversorgung in zwei Jahren wieder übernehmen, denn dann laufen über 2000 Lieferverträge mit überwiegend großen Energieanbietern aus, so der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU).
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Regionale Energieversorgung möglich

Die Städte und Gemeinden könnten nach Kündigung ihrer Lieferverträge wieder freier über die regionale Energieversorgung entscheiden und eigene Zusatzprojekte, z.B. zum Klimaschutz, starten. In der Vergangenheit hatten viele Orte ihre Stadtwerke an große Konzerne Verkauft oder ihnen Konzessionen zur Energieversorgung ihrer jeweiligen Region erteilt. Das bereuen einige Städte und Gemeinden nun, kaufen ihre Stadtwerke zurück oder gründen neue. Andere Kommunen können sich die Rückkehr ins Energiegeschäft jedoch nicht leisten, wie die Kommunalverbände erklärten.
 
In diesem Fall kann aber ein neuer Konzessionsvertrag abgeschlossen werden, der den betreffenden Gemeinden genügend Einfluss auf die Netzinfrastruktur und die Stromversorgung gewährt. Man könne mit einem guten Vertrag Arbeitsplätze vor Ort erhalten und ausbauen und Klimaschutzkonzepte entwickeln. Darüber hinaus könnte die Energieversorgung dann auch weiterhin flächendeckend und preiswert beibehalten werden.

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