Effiziente Wärmepumpen werden gefördert

24.8.2009 | Redaktion: Nadine Rom
Wie der Bundesverband Wärmepumpen berichtet, wurden 2008 mehr als 30 Prozent mehr Wärmepumpen verkauft als noch im Jahr davor. Damit gingen insgesamt 62 500 Anlagen in private Hände über. Sie verbrauchen nicht viel mehr Platz als ein Kühlschrank, sind etwa genauso laut und senken langfristig die Heizkosten.
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Wärmepumpen sparen Energie

Die neuen Geräte sind äußerst langlebig und technisch gut ausgereift. Sie arbeiten mit Kältemitteln, die kein FCKW enthalten und sollten durch einen anerkannten Fachbetrieb installiert werden, damit später alles reibungslos funktioniert, so Dietmar Keller vom TÜV Rheinland. Die Fachleute prüfen vor Einbau der Pumpe, ob vor Ort alle Bedingungen für den effizienten Einsatz der Wärmepumpe erfüllt sind. Eine solche Anlage spart erheblich mehr Heizkosten ein als Öl- oder Gasheizungen. Es entstehen keinerlei Kosten für den Schornsteinfeger, regelmäßige Emissionsmessungen oder ein Brennstofflager.
 
Ihre Energie bezieht die Wärmepumpe größtenteils über die Luft, das Wasser oder den Boden, während andere Heizungen auf Strom angewiesen sind. Sie setzt also kaum CO2 frei. Vor der Installation der Pumpe, sollte man über einen Fachbetrieb ermitteln lassen, welche Anlage für das eigene Haus geeignet ist, denn sie kann nur ökonomisch arbeiten, wenn das Gebäude gut gedämmt ist. Darüber hinaus muss das ganze Heizungssystem auf die Pumpe abgestimmt sein, was bei Fußboden- oder Wandheizungen in der Regel gut funktioniert.
 
Bei der Sanierung von Altbauten kommen zunehmend auch Luftwärmepumpen zum Einsatz, die aber im Winter weniger effizient sind als Erdwärmepumpen, weil die Luft dann stark abkühlt. Erdgekoppelte Anlagen liefern das ganze Jahr über effizient Energie, verursachen aber höhere Anschaffungskosten. Da muss gebohrt, ein Brunnen gebaut und die Anlage in die Tiefe verlegt werden. Es gibt allerdings staatliche Förderungen zum Bau einer solchen Anlage. So gewährt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beispielsweise günstige Darlehen, und auch der Bund sowie die einzelnen Bundesländer unterstützen die Installation einer Wärmepumpe entsprechend ihrer Art und Energieeffizienz.

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