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kostenlose Stromwechsel HotlineSolarstromanlagen sinken weiter im Preis
Nachricht vom 19.8.2009Hausbesitzer, die energetisch sanieren wollen, können sich freuen: Die Kosten für Solarstromanlagen fallen weiter nachdem die Preise für Solarmodule in den letzten Monaten stark zurückgegangen sind. Das hat Bernd Schüßler von der in Aachener Solarstrom-Fachzeitschrift "Photon" jetzt gegenüber dem dpa-Themendienst bestätigt.
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Je Modul zahlen die Hausbesitzer derzeit zwei Euro pro Watt. Bei den aktuellen Preisen für die Module sei eine komplette Installation der Solarstromanlage inklusive Montage und Netzanschluss bereits ab rund 3000 Euro möglich je Kilowatt, so Schüßler. Auf die Anlage ist eine Umsatzsteuer zu entrichten, die man aber vom Finanzamt erstattet bekommt, weil der Käufer als Stromerzeuger den Unternehmerstatus erhält.
Grundsätzlich sollte man Schüßler zufolge in die Solaranlage für den Kleinbetrieb nicht mehr als 3450 Euro Komplettkosten je Kilowatt investieren, da sonst kein angemessener Gewinn erwirtschaftet wird. Bei einem Preis von 3000 Euro je Kilowatt lasse sich hingegen über einen Zeitraum von 20 Jahren rund zehn Prozent Rendite pro Jahr erzielen. Die Stiftung Warentest bestätigt, dass man mit Solarenergie bei wenig Risiko gute Gewinne einfahren könne.
Sowohl bei einer vollständigen Einspeisung ins öffentliche Stromnetz als auch bei anteiliger Eigennutzung der Energie sind nach Angaben der Zeitschrift “Finanztest” fünf bis acht Prozent Rendite möglich. Neben dem Anlagepreis ist dabei auch die Stromausbeute entscheidend. Die Höhe der Einnahmen hängt maßgeblich von der geografischen Lage sowie der Ausrichtung und Neigung des Hausdachs ab.
Der örtliche Netzbetreiber muss nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 43.01 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde Strom an den Besitzer der Solaranlage bezahlen. Dieser Preis bleibt im Jahr der Inbetriebnahme sowie für die nächsten 20 Jahre stabil, wie Schüßler erklärt hat.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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