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kostenlose Stromwechsel HotlineCO2-Speicherung stößt auf Abwehr
Nachricht vom 12.8.2009In den Regionen Neutrebbin und Beeskow in Ostbrandenburg sollen unterirdische Lagerstätten für CO2 entstehen. Mehrere Bürgerinitiativen und Vereine der Gemeinden kämpfen weiterhin dagegen an und bekräftigten in einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) noch einmal ihre Sorgen und Bedenken.
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CO2-Speicherung soll umgesetzt werden
Wie Sabine Niels von der Bürgerinitiative “CO2-Endlager stoppen” erklärte, ist CO2 schwerer als Luft und könnte sich in der Natur z.B. in Senken ansammeln. Bestehe die Atemluft zu acht bis zehn Prozent aus Kohlendioxid sei das schon tödlich, so Niels. Auch Wolf Ignaz vom Verein “BruchKultur” in Neutrebbin im Oderbruch stellte klar, dass es keine Sicherheit für Endlager gebe und die unterirdische Speicherung des Treibhausgases keine Lösung für die Energiepolitik darstelle.
Der schwedische Energieversorger Vattenfall will die Regionen Beeskow und Neutrebbin auf mögliche CO2- Lagerstätten erkunden. Parallel dazu plant das Unternehmen die gezielte Förderung der CCS-Technologie zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid fördern, und das Landesamt Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, ob die beiden Regionen gezielt auf ihre Eignung untersucht werden dürfen. Eine Entscheidung wird aber erst in einigen Monaten erwartet.
Junghanns versprach, die Bedenken und Anregungen der Bevölkerung ernst zu nehmen und die Sicherheit der Menschen als oberste Priorität anzusehen. Die CCS-Technologie müsse beherrschbar sein, denn man sei weiterhin auf Braunkohle angewiesen um einen sicheren Energiemix gewährleisten zu können. Die Kohle müsse aber sauberer werden, wobei ihm eine stoffliche Verwertung des CO2 lieber wäre. Entsprechende Forschungen seien aber noch am Anfang.
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Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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