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kostenlose Stromwechsel HotlineEnergiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab
Nachricht vom 19.1.2009Rechnen sich Energielampen wirklich, und sparen sie so viel Strom ein, wie Hersteller und Politiker versprechen? Qualitätstests und neue Statistiken lassen Zweifel daran aufkommen, aber die Stiftung Warentest, die für die regelmäßige Prüfung der Lampen verantwortlich ist, steht hinter ihren Ergebnissen und spricht sich gegen eine Weiternutzung der alten Glühbirnen aus.
Eine Untersuchung in Großbritannien hat ergeben, dass Gebäuderäume mit Energiesparlampen im Schnitt um zwei bis drei Grad stärker beheizt werden als bei der Nutzung herkömmlicher Glühbirnen, weil das Licht der Sparleuchten die gefühlte Temperatur senke, erklärte Gabriele Achstetter von der Zeitschrift „Öko Test“. Zudem seien sie weniger umweltfreundlich als gedacht, da sie Quecksilber enthalten und nur 10% der deutschen Haushalte die Lampen im Sondermüll entsorge. Damit gehe ein Großteil des giftigen Quecksilbers in die Umwelt.
Jürgen Waldorf, Geschäftsführer des ZVEI Fachverbandes Elektrische Lampen in Frankfurt am Main wies diese Vorwürfe allerdings entschieden zurück, nachdem sich die Messungen der „Öko Test“ als unzureichend herausgestellt hatten und dennoch zu Ungunsten der Energiesparlampen ausgefallen waren. Lediglich eine „Billiglampe“ könne mit der Lebensdauer und den damit eingesparten Stromkosten der Sparleuchten mithalten.
Die Stiftung Warentest hat die Qualität der Lampen zwischen 1983 und 2008 stetig überprüft, und Warentest-Mitarbeiter Beckmann bestätigte, dass die heutigen Lampen qualitativ deutlich hochwertiger seien. Häufiges Ein-und Ausschalten schädige die Lampen, deren Elektroden sich vor Nutzung der Lampe für einige Sekundenbruchteile aufheizen, nicht. Sie halten durch die Vorheizung deutlich länger, und inzwischen gibt es auch spezielle Lampen, die gedimmt werden können.
Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
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