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kostenlose Stromwechsel HotlineAltbau sanieren: Kosten-und Nutzen
Nachricht vom 29.7.2009Wer im Besitz einer Altbauimmobilie ist und sanieren möchte, profitiert derzeit von niedrigen Zinsen und guten staatlichen Förderungen. Anhand von fünf Beispielen zeigt die Energie-Agentur dena, was energetisches Sanieren kostet, wo gefördert wird und wie man anschließend Energiekosten spart. Unsanierte Altbauten sind nämlich wahre Stromkiller!
Effektives Sanieren senkt Stromkosten
Viele Altbauten sind schlecht beispielsweise gedämmt wodurch viel Heizwärme verlorengeht. Je umfangreicher und energetischer die Modernisierungsmaßnahmen, desto mehr Förderung gibt’s vom Staat. Wer z.B. die obere Geschossdecke, die Kellerdecke und die Rohrleitungen dämmt und seine Heizung eichen bzw. erneuern lässt, zahlt ca. 3000 Euro, spart aber bei guter Zimmerdurchlüftung und Regulierung der Temperatur 710 Euro Energiekosten pro Jahr. Damit hat man die Anfangsinvestition nach vier Jahren wieder rein.
Wenn man eine Brennwertheizung mit einer Solaranlage kombiniert und sein Trinkwasser damit erwärmen lässt, senkt die Energiekosten um 1120 Euro im Jahr. Das Kapital liegt bei 9515 Euro, und der Staat gibt 785 Euro dazu. Wird die Gebäudehülle mit einer mindestens 14 cm dicken Schicht gedämmt, das Dach mit mindestens 16 cm und die Kellerdecke mit 11 cm, bleibt im Winter die Wärme drin und im Sommer die Hitze draußen. Lässt man noch wärmeschutzverglaste Fenster einbauen, kostet das Ganze um die 26 730 Euro. Bei einer jährlichen Einsparung von 1780 Euro, sind die Kosten nach 14 Jahren wieder drin. Der Staat schießt hier 2170 Euro zu.
Bei der Rundumsanierung wird das ganze Gebäude gedämmt und mit neuen Fenstern ausgestattet. Eine energieeffiziente Heizung sowie der Einbau einer Solaranlage für die Trinkwasseraufbereitung kosten ca. 43 200 Euro, die Förderung liegt bei 5690 Euro, und der Aufwand rechnet sich nach 15 Jahren, wenn man pro Jahr 2390 Euro spart. Bei der Komplettsanierung senkt man die Energiekosten sogar um bis zu 85 Prozent. Hier kann zusätzlich eine Pelletheizung und eine Solaranlage installiert werden. Dazu kommt eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Die Kosten belaufen sich dabei auf etwa 68 000 Euro, die man nach 12 Jahren wieder eingespart hat. Vom Staat gibt es hier 18 398 Euro dazu. Neben Zuschüssen erhält der Hauseigentümer auf Wunsch auch zinsgünstige Darlehen. Neben der KfW-Förderbank und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) fördern auch regionale Einrichtungen energetische Bauprojekte.
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter
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