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Atomforum wertet Krümmel-Panne niedrig

Nachricht vom 23.7.2009
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Nach Angaben des Präsidenten Walter Hohlefelder misst das Atomforum dem letzten Störfall in der Anlage Krümmel bei Hamburg keine große Bedeutung bei. Es habe eine schnelle Abschaltung gegeben, was weltweit jedes Jahr 400 Mal durchgeführt werden müsse, und alles sei ordnungsgemäß in der Anlage Krümmel durchgeführt worden.



Auf der internationalen Bewertungsskala liegt ein solcher Zwischenfall Hohlefelder zufolge bei Null. Er betonte, dass es sich bei dem Problem in Krümmel nicht um einen Störfall handle, sondern das Kernkraftwerk sei lediglich deshalb in die Schlagzeilen geraten, weil es dort erst kurz vorher einen Zwischenfall gegeben habe. Das Ganze werde im Rahmen des aktuellen Wahlkampfes überspitzt dargestellt. Der Reaktor Krümmel war Mitte Juni wieder angefahren worden, nachdem er seit einem Störfall im Juni 2007 zwei Jahre stillgestanden hatte. Keine zwei Wochen nach dem Neustart hatte es einen Trafo-Brand gegeben, und Krümmel musste erneut abgeschaltet werden.
 
Vor dem Wiederhochfahren am 19.Juni 2009 waren im Reaktor Metallspäne entdeckt worden, die nach Informationen des Betreibers Vattenfall Europe einige Brennstäbe beschädigt haben könnten. Die insgesamt knapp 80 000 Brennstäbe werden derzeit untersucht.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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Burg( vom 24.07.2009 )

Sehr geehrte Frau Rom, ich begrüße es, dass Sie Herrn Hohlefelder bei dem Ereignis 2009 richtig zitieren und dieses nicht als Störfall bezeichnen. Dies würde schließlich der Stufe 2 auf der 7stufigen internationalen Skala INES entsprechen. Das Ereignis im Jahre 2009 war aber ebenfalls kein Störfall im Sinne der INES-Skala.

Kruemel( vom 24.07.2009 )

An dieser Stelle nur noch eine weitere kleine Richtigstellung, der Trafo-Brand war im Jahr 2007, im Juni diesen Jahres kam es lediglich zu einem Kurzschluss.

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