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Strengere Richtlinien für Atommüll

Nachricht vom 21.7.2009
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Das Bundesministerium hat strengere Sicherheitsstandards für Atommüllendlager beschlossen, und Ressortchef Sigmar Gabriel (SPD) forderte eine flexible, transparente Standortsuche anstatt im Vorfeld das Salzbergwerk Gorleben festzulegen. Auf diese Art soll die Lagerung von hochradioaktiven Abfällen sicherer gestaltet werden.



Die neuen Richtlinien legen fest, dass über einen Zeitraum von einer Million Jahre allenfalls geringe feststellbare Mengen Schadstoffe aus dem künftigen Lager entweichen dürfen. Das Verfahren zur Lagerung müsse zudem immer weiterentwickelt und die Sicherheit vor Ort regelmäßig überprüft werden. Darüber hinaus soll der Müll zumindest während der Einlagerung noch jederzeit rückholbar sein. Das war beim maroden Lager Asse, in das Wasser gesickert war, nicht beachtet worden.
 
Gabriel betonte erneut, dass man nicht irgendeinen Standort für die Lagerung von Atommüll festlegen könne, sondern einen geeigneten finden müsse und man nicht auf Biegen und Brechen den niedersächsischen Ort Gorleben auswählen könne. Man müsse auch Wendland, was im gleichen Bundesland liegt, und andere mögliche Lagerstätten berücksichtigen und prüfen, so Gabriel. Die Suche nach dem besten Ort solle das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) übernehmen.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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