China drückt Preise für Solarmodule

18.7.2009 | Redaktion: Nadine Rom
Chinesische Firmen sorgen Expertenmeinungen zufolge dafür, dass deutsche Hersteller von Solarmodulen derzeit einen starken Preisverfall hinnehmen müssen. Im Vergleich zu 2008 sind die Preise für solche Module um 30 bis 40 Prozent gefallen, so Reyad Fezzani, Chef der Solarabteilung des Energiekonzerns BP gegenüber der “Berliner Zeitung”.
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Deutsche Hersteller geraten zunehmend unter Druck, weil die Fertigung von Solarmodulen bei ihnen etwa doppelt so viel kostet wie z.B. beim chinesischen Konkurrenten Suntech. Zu diesem Ergebnis war eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Photon Consulting gekommen, die als Quelle für den Bericht der “Berliner Zeitung” dient. Trotz der niedrigeren Preise rechnet Fezzani nicht damit, dass der Markt für Solarprodukte wachsen wird. Er erklärte, dass im letzten Jahr weltweit Photovoltaik-Module mit einer Kapazität von fünf Gigawatt verkauft worden sind. Für 2009 wird eine Stagnation oder ein Rückgang um bis zu 15 Prozent erwartet.

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