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kostenlose Stromwechsel HotlineAtomkraft gilt als Innovationsbremse!
Nachricht vom 18.7.2009Der neue Störfall im erst kürzlich wieder angefahrenen Kernkraftwerk Krümmel sorgt zunehmend für Skepsis in der Bevölkerung gegenüber Atomkraft. Einer N-24-Emnid-Umfrage zufolge halten 54 Prozent der Teilnehmer Kernenergie für technisch unsicher und glauben, dass diese Art der Stromerzeugung die Entwicklung regenerativer Energien einschränke.
Lediglich 36 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass Atomstrom umweltschonend sei und eine sichere Energieversorgung gewährleiste. Der Nachrichtensender N-24 hatte die Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut Emnid in Auftrag gegeben, die nach Wählergruppen aufgeschlüsselt worden ist. Demnach sind SPD-Wähler überwiegend gegen Kernenergie (68 Prozent, nur 24 Prozent dafür), während die Unionswähler unentschlossen sind. Hier unterstützen 44 Prozent die Kernenergie zugunsten des Klimaschutzes, 42 Prozent der Befragten befürchten aber auch, dass diese Technik eine Innovationsbremse darstellt.
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Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk
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Chr. Zimmermann( vom 18.07.2009 )
„Billiger“ Strom aus Kernenergie ist ein Ammenmärchen - Fakt sind 2 Euro pro Kilowattstunde Die Atomenergie steht ungerechtfertigt im Ruf günstigen Strom zu produzieren. In Wahrheit handelt es sich um eine Branche, bei der trotz Privatisierung in realsozialistischer Manier immer noch der Staat haftet, falls etwas schief geht. Die Befürworter der Kernenergie und damit eines Endlagers Gorleben behaupten oft, der Kernkraftstrom sei preiswerter im Vergleich zu anderen, insbesondere erneuerbaren Energien. Betriebswirtschaftlich trifft dies sicherlich zu. Da die Kernkraftwerke inzwischen wohl größtenteils abgeschrieben sein dürften, rechnet sich dies betriebswirtschaftlich sogar sehr gut. Bei der lediglich betriebswirtschaftlichen Rentabilitätsberechnung des Kernkraftstroms fehlen indes mehrere entscheidende Kostenblöcke, die als betriebs-externe Kosten für die Gesamtheit der deutschen Volkswirtschaft anfallen. Diese externen Kostenfaktoren bei der Erzeugung von Kernkraftstrom hat, übrigens schon unter der Regierung von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, das damalige Bundeswirtschaftsministerium 1992 durch die renommierte Baseler PROGNOS AG berechnen lassen. Diese Studie der PROGNOS AG trägt den Titel: „Identifizierung und Internalisierung der externen Kosten der Energieversorgung.“ Aus ihr geht hervor, daß bei Berücksichtigung der externen Gesamtkosten der wirkliche für die deutsche Volkswirtschaft entstehende Preis einer Kilowattstunde Kernkraftstrom schon damals circa 4 DM betragen hat. Das wären heute circa 2 €. Die günstigen Produktionskosten für Ökostrom betragen bei Windkraftstrom 0,06 Euro pro Kilowattstunde. Der Höchstpreis für solaren Ökostrom beträgt inklusive 19 % Mehrwertsteuer aktuell 0,68 Euro. Wenn aber, volkswirtschaftlich gesehen, der Kernkraftstrom mindestens doppelt so viel kostet wie die erneuerbaren Energien, warum, in Himmels Namen, sollen wir, das deutsche Volk uns dann diese ganze entsetzliche Umweltproblematik (Tschernobyl!) der Kernenergie weiterhin „ans Bein binden“?! Man wird vielleicht einwenden, das Kind sei schon in den Brunnen gefallen, d.h. wir haben nun einmal Kernkraftwerke. Darauf antworten wir: errare humanum, perseverare diabolicum! Anders gesagt, und um das Bild von eben aufzunehmen: man hole das Kind doch endlich aus dem Brunnen! Das wird nicht von einer Sekunde auf die andere gehen, aber es muß gelten: So viel erneuerbare Energien, wie irgend möglich, und so wenig Kernenergie, wie unumgänglich notwendig. Es gibt auch grundlastfähige erneuerbare Energien, zum Beispiel Biomasse und Geothermie… Es gibt nicht nur Wind und Sonne. Wegen der Treibhausgefahr auf Kernkraft zu setzen, hieße den Beelzebub mit dem Teufel austreiben zu wollen. In 32 Jahren, die der Atomausstieg vorsieht, müßte eine Industrienation wie Deutschland doch in der Lage sein, diesen Strukturwandel hin zur dezentralen erneuerbaren Energieerzeugung zu bewältigen. Dadurch wäre Deutschland auch weniger verwundbar durch den Terrorismus. Jeder lange Weg beginnt nun einmal mit dem ersten Schritt, sprich mit dem ersten Kernkraftwerk, das abgeschaltet wird. Das würde ein Endlager, wo auch immer, zwar nicht überflüssig machen, aber das Entsorgungsproblem nicht unnötig noch mehr vergrößern und verschlimmern. Schadensbegrenzung ist angesagt. Quelle: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie Bundesgeschäftsstelle Postanschrift: Postfach 421431 D - 55072 Mainz Unsere E-Mails werden klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt Ökostrombezug: www.ews-schoenau.de Verbandskommunikation: 01711049920 Internet: http://www.amberger-bi.de/030605a.htm
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