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Krümmel-Panne soll geklärt werden

Nachricht vom 15.7.2009
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Vattenfall-Europe-Chef Tuomo Hattaka hat angekündigt, dass Vattenfall die neueste Panne im Kernkraftwerk Krümmel umfassend klären will. Eine Stilllegung der Anlage ist aber nicht geplant. Dazu wird sie für mehrere Monate abgeschaltet bleiben, wie Ernst Michael Züfle, der Nuklearsparte von Vattenfall bestätigt hat.



Die beiden Transformatoren des Reaktors zur Einspeisung der Kernenergie ins Übertragungsnetz werden erneuert bevor Krümmel wieder ans Netz geht. Nach einem Kurzschluss war der Meiler Ende Juni abgestellt worden nachdem er erst kurz vorher nach zweijähriger Pause und zahlreichen Reparaturen wieder hochgefahren worden war. Bei dem neuesten Störfall wurden einige Brennstäbe im Druckbehälter beschädigt, die jetzt ausgetauscht werden müssen. Mit dem Trafo- Kurzschluss habe der Brennstabschaden aber nichts zu tun, und für die Bevölkerung sei zu keiner Zeit eine Gefahr von Krümmel ausgegangen, wie Züfle betont.
 
Für Vattenfall als Betreiber bedeuten die anhaltenden Probleme mit dem Kernkraftwerk einen ernsthaften Imageschaden, sodass der Konzern eine transparente Aufklärung und Überprüfung der technischen und organisatorischen Prozesse angekündigt hat. Die Bevölkerung von Geesthacht soll zudem öffentlich über den Atomreaktor informiert werden. Auf der anderen Seite protestieren Umweltaktivisten vor dem Vattenfall-Kundencenter gegen die Anlage und für den Atomausstieg, was Vattenfall geduldet hat. Eine Anzeige gegen die Aktivisten gab es daher nicht.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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