Strompreise steigen bis zu 30 Prozent

28.8.2012 | Redaktion: Patricia vom Merk
Vattenfall und RWE sind sich einig: In den nächsten Jahren kommen auf Stromverbraucher weitere Preiserhöhungen bei der Stromrechnung hinzu. Sowohl Vattenfall Chef Hatakka als auch RWE Chef Terium schieben die Schuld derweil der Energiewende in die Schuhe. Umweltminister Altmaier hält dagegen.
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Strompreise steigen bis zu 30 Prozent

Unseriöse Aussagen?



Peter Altmaier, amtierender Umweltminister, bezeichnet die Aussagen der beiden Chefs der Energiekonzerne als unseriös. Diese hatten verkündet, dass die Energiewende wesentlich länger andauern würde als prognostiziert. Außerdem würden sich auch die Kosten auf ein vielfaches von dem belaufen, was ursprünglich von der Bundesregierung hochgerechnet wurde.

 

Gesetzesregelung lässt Umschlag auf Verbraucher zu
 


Insgesamt kommen sowohl Vattenfall als auch RWE zu dem Schluss, dass Verbraucher bis zum Jahr 2020 mit konsequent steigenden Strompreisen rechnen müssen. In Ziffern soll demnach der Preis für Strom um bis zu 30 Prozent vom aktuellen Wert ansteigen. Die Kosten, die diese Erhöhung rechtfertigen, entstehen den Stromanbietern selber. Diese dürfen aber qua Gesetz einen großen Anteil auf die Kunden ummünzen. 
 

Zudem bemängelt RWE Chef Peter Terium, dass die Hälfte des Strompreises auf das „Konto des Staates“ abgeführt werden müsse, wodurch weiter Preiserhöhungen seitens der Anbieter notwendig werden.

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