Strompreise - Steuern treiben Preise immer höher

29.5.2012 | Redaktion: Patricia vom Merk
Die steigenden Strompreise belasten die Verbraucher deutlich. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW bekannt gab, muss ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresdurchschnittsverbrauch von 3.500 Kilowattstunden Strom knapp sechs Euro mehr bezahlen als noch 2010. Die Preise steigen vor allem, weil die Steuern und Abgaben erhöht werden. Diese machen nahezu die Hälfte des Strompreises aus.
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Strompreise - Steuern treiben Preise immer höher

Verzehnfachung der Steuern und Abgaben



Laut BDEW haben sich die Steuern und Abgaben, die auf den eigentlichen Strompreis aufgeschlagen werden, seit 1998 nahezu verzehnfacht. In diesem Bereich fallen neben der Stromsteuer und der Ökostrom-Umlage zudem die Mehrwertsteuer und die Konzessionsabgaben. So bezahlt ein Durchschnitts-Dreipersonenhaushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden monatlich rund 75 Euro für Strom, von denen allein knapp 34 Euro auf Steuern und Abgaben entfallen.

Preistreiber sind Netzentgelte und Befreiung von Ökostrom-Umlage



Der größte Kostenfaktor dabei ist die Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien. Allein in diesem Jahr sind dafür rund 14,1 Milliarden Euro aufzubringen. Dennoch erhöhte sich die Umlage lediglich von 3,5 auf 3,6 Cent je Kilowattstunde. In diesem Jahr waren bisher die Erhöhung der Netznutzungsentgelte sowie die Befreiung energieintensiver Unternehmen von der Ökostromumlage die Preistreiber.

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