Billigstromanbieter Teldafax - Skandal geht weiter

29.5.2012 | Redaktion: Gerhard Solter
Nachdem der Billigstromanbieter Teldafax Pleite gegangen ist und viele Kunden noch immer auf die Erstattung des im Voraus gezahlten Geldes warten, droht nach dem Skandal nun auch eine sogenannte Justizposse. Aktuell gilt der ehemalige Vorstandschef Michael Josten als Schuldiger, doch dieser weilt in der Schweiz, obwohl er eigentlich wegen eines anderen Betrugsfalles im Gefängnis sitzen sollte.
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Billigstromanbieter Teldafax - Skandal geht weiter

Negativschlagzeilen reißen nicht ab



Nach dem Skandal des Billigstromanbieters Teldafax reißt die Negativberichterstattung nicht ab. Die Kunden des Stromanbieters mussten die Rechnungen stets im Voraus begleichen. Doch aufgrund der zu niedrigen Strompreise ging der Konzern Pleite und ein Großteil der Kunden wartet noch immer auf die Rückzahlungen. Denn die Kunden haben teilweise für Strom bezahlt, den sie nie erhalten haben. Nun wird der Unternehmensgeschichte ein weiteres Kapitel hinzugefügt.

Der ehemalige Vorstandchef, Gesellschafter und Aufsichtsrat Michael Josten soll die Schuld an der Pleite tragen. Josten müsste zudem derzeit eigentlich eine andere Haftstrafe wegen Betrugs absitzen, wurde wegen der guten Sozialprognose jedoch vorzeitig entlassen. Aktuell befindet er sich in der Schweiz. Nachdem die Staatsanwaltschaft Bonn wiederholt das Haus von Josten durchsucht hatte, gilt dieser als Beschuldigter. Jetzt benötigen die deutschen Behörden Amtshilfe aus der Schweiz, um an Josten heranzukommen.

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