Energie - Oettinger fordert ein Energieministerium

22.5.2012 | Redaktion: Nadine Rom
Günther Oettinger, der EU-Energiekommissar, ist der Ansicht, dass das Gelingen der deutschen Energiewende derzeit nicht vorhersehbar ist. Ein wichtiger Schritt sei die verbesserte Anpassung der Pläne und Strategien. Dafür sei allerdings ein Energieministerium notwendig, in dem der Klimaschutz und Energiefragen gebündelt behandelt würden.
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Warnung vor dem Scheitern der Energiewende



Oettinger sieht die wichtigste Aufgabe für den neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier darin, die Energiewende Deutschlands europäisch zu vernetzen. Das sei in der Vergangenheit nicht geschehen. Das Gelingen der Energiewende sei derzeit noch offen, denn es können nicht vorhergesagt werden, ob der Strom aus erneuerbaren Energien ausreiche, um die Kernkraft zu ersetzen. Zudem fordert Oettinger eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Die Einzelpläne zur Energiewende müssten an eine gemeinsame deutsche sowie europäische Strategie angepasst werden, damit die Energiewende gelingen kann.

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