Strompreis: Verbraucher zahlen nach Umzug zu viel

16.5.2012 | Redaktion: Nadine Rom
Der Wechsel des Stromanbieters im Rahmen eines Umzugs kann nach Angaben eines Verbraucherportals Einsparungen von bis zu 15 Prozent bringen. Deshalb raten Verbraucherschützer Stromkunden dazu, bei einem Umzug auch den Stromanbieter zu wechseln. Meldet man sich nicht rechtzeitig bei dem neuen Versorger an, rutscht man automatisch in die deutlich teurere Grundversorgung. Aktuell nutzen lediglich zehn Prozent die Möglichkeit, den Stromanbieter infolge eines Umzugs zu wechseln.
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Strompreis: Verbraucher zahlen nach Umzug zu viel

Zeitnah um Alternativen bemühen



Vor einem Umzug sollten sich die Verbraucher darüber informieren, welche günstigen Stromanbieter in dem neuen Postleitzahlgebiet Strom vertreiben und gegebenenfalls einen Wechsel zu einem anderen Anbieter einleiten. Nach Ansicht von Experten sollten die Stromkunden die ersten Schritte möglichst sechs Wochen vor dem Umzug einleiten, um den Wechsel reibungslos durchführen zu können.

Kümmern sich Verbraucher nicht darum, einen günstigen Stromanbieter zu finden und melden sich nicht bei einem neuen Anbieter an, werden sie automatisch vom ortsansässigen Grundversorger beliefert. Die Tarife der Grundversorger gelten jedoch deutschlandweit als die teuersten. Durch das rechtzeitige Wechseln sind Einsparungen von bis zu 15 Prozent möglich, wie Verbraucherschützer immer wieder anmahnen. Ausgehend von bisherigen Erhebungen nutzt lediglich jeder zehnte deutsche Haushalt die Einsparmöglichkeiten nach einem Umzug.

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