Energiewende: Portugal errichtet EU-stärkstes PWS

4.5.2012 | Redaktion: Gerhard Solter
Zugunsten des weiteren Ausbaus erneuerbarer Energien nutzen immer mehr europäische Staaten ihre Wasserkraftressourcen um die Netzstabilität zu gewährleisten. Der Bau des neuen portugiesischen Pumpspeicherkraftwerkes Frades II wird mit der Lieferung modernster Technologie vom Geschäftsbereich Power Conversion von GE unterstützt. Dies wird eine bessere Anpassung der Kraftwerksleistung an die Netzverhältnisse ermöglichen und die Nutzung erneuerbarer Energien in Europa verstärkt fördern.
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Energiewende: Portugal errichtet EU-stärkstes PWS

Energiewende: Portugal errichtet EU-stärkstes PWS

420 MVA Leistung


Das neue Kraftwerk wird am Ufer des Flusses Cávado in der Region Braga in Nordportugal erbaut werden und ist eines von sechs neuen Wasserkraftwerken, die vom portugiesischen Versorgungsunternehmen Energias de Portugal im Land geplant sind.

Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2013 wird es zu den leistungsfähigsten Pumpspeicherkraftwerken Europas gehören und die schon bestehenden Werke Frades I und Vila Nova ergänzen. Die neue Technik, die eine Leistung von jeweils 420 MVA im Generatorbetrieb in beiden Sätzen bietet, sind die leistungsstärksten drehzahlgeregelten Systeme Europas.

Neue Technologie bedeutsam für Energiepläne


Gegenwärtig erzeugt das Land ca. 15 Prozent seines Stroms aus Windenergie und plant, dessen Kapazitäten in den kommenden zehn Jahren um weitere 54 GW auszubauen. Portugal gehört zu den Vorreitern bezüglich des Ausbaus erneuerbarer Energien.

Die verbesserte Netzregelung gewinnt angesichts der portugiesischen Pläne für einen drastischen Ausbau der Energiegewinnung an immer größerer Bedeutung.

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