Energiewende: Nach Studie Rettungsschirm gefordert

18.4.2012 | Redaktion: Gerhard Solter
Für den Verband der Elektrotechnik Elektronik (VDE) steht der Erfolg der Energiewende auf der Kippe. In seiner neuen Studie „Erneuerbare Energie braucht flexible Kraftwerke“ warnt der Verband, dass bis 2020 nicht genügend Speicherkapazitäten im deutschen Energiesystem aufgebaut werden können. Diagnose: Ein Sicherungsschirm mit flexiblen thermischen Kraftwerken muss gespannt werden, um die Netzregelung zu übernehmen. Die dauerhafte und stabile Stromversorgung wäre nur so während der Transformationsphase zu gewährleisten.
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Energiewende: Nach Studie Rettungsschirm gefordert

Energiewende: Nach Studie Rettungsschirm gefordert

Subventionen überflüssig


„Die Volatilität des immer größeren Anteils am Energiemix an fluktuierenden erneuerbaren Energien muss dringend ausgeglichen werden“, schreibt der VDE. Thermische Kraftwerke könnten dies im freien Elektrizitätsmarkt ohne Subventionen gewährleisten, würden jedoch von der Bundesregierung vernachlässigt.

Wirtschaftlichkeit stets gegeben


Da die Wirtschaftlichkeit der thermischen Kraftwerke auch bei geringem Anteil an Volllaststunden gegeben sei, könnten auch die notwendigen Kapazitäten gesichert werden, wenn neue Marktmechanismen für den flexiblen Weiterbetrieb bestehender Anlagen und Investitionen in zusätzliche thermische Anlagen geschaffen würden. Der VD SparCenter MI|E sieht auch beim Netzausbau und Energiespeichern hohen Handlungsbedarf.

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