Energiewende: Sofort handeln in 10 Punkten

29.3.2012 | Redaktion: Nadine Rom
Die Bundesregierung veröffentlichte gestern den Bericht zum 10-Punkte Sofortprogramm zur Umsetzung des Energiekonzeptes. Laut Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), zeigt der Bericht, dass die Bundesregierung die wichtigsten Punkte zur Umsetzung der Energiewende nicht aus den Augen verloren hat. „Anhand der seit längerem bekannten Meilensteine lässt sich jedoch erkennen, dass weiterhin vieles offen ist. Ein Masterplan sieht anders aus.“
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Energiewende: Sofort handeln in 10 Punkten

Energiewende: Sofort handeln in 10 Punkten

Verteilnetze zeitgleich ausbauen


Besonders der Ausbau der dezentralen Energieerzeugung vor Ort und der Ausbau der Verteilnetze benötigen Stärkung. Reck betont: „Der Netzausbau auf Verteilnetzebene muss unbedingt mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt halten“.

„Die Verteilnetze sind damit ein entscheidender Schlüssel für das Gelingen der Energiewende und brauchen eine noch größere politische Beachtung (…) Stromautobahnen funktionieren nur dann gut, wenn sie entsprechend gute Auf- und Abfahrten und zuverlässige Bundes- und Kreisstraßen haben.“

Stromerhöhung für KWK-Förderung


Reck nennt auch den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) als wichtigen Schritt hin zu einer größeren Flexibilität bei der Energieerzeugung und mehr Effizienz. „Das KWK- Ausbau ist aus energiewirtschaftlichen und klimaschutzpolitischen Gründen dringend notwendig. Er ist ein wichtiger Baustein, um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen.“

Angesichts der veränderten energiewirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, sowie der erheblich gestiegenen Kosten sei eine deutliche Anhebung der KWK-Förderung notwendig. Denn sie ermöglichen die Wirtschaftlichkeit von Neuinvestitionen.

Deshalb empfiehlt der VKU in seiner Pressemitteilung, die in der Novelle des KWK-Gesetzes vorgeschlagenen Fördersätze um 0,5 Cent pro Kilowattstunde anzuheben – und zwar unabhängig von der geplanten Erhöhung um 0,3 Cent für emissionshandelspflichtige Anlagen.

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