Die Grünen wollen Revolution des Strom

9.3.2012 | Redaktion: Nadine Rom
Geht es nach dem Bündnis 90/Die Grünen, soll die Stromversorgung bis 2020 anteilhaft aus 45 Prozent Ökostrom bestehen. Am Donnerstag forderte die immer stärker werdende Partei die kleine Revolution bei der Stromversorgung und reichte den entsprechenden Antrag ebenfalls mit ein.
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Die Grünen wollen Revolution des Strom

Die Grünen wollen Revolution des Strom

Weltweit sollen Atomkraftwerke geschlossen werden

 

Im vom Bündnis 90/Die Grünen eingereichten Antrag heißt es weiterhin, die Atomkraftnutzung solle nicht nur in Deutschland, sondern weltweit unterbunden werden. Während die Grünen schon immer als Atomgegner auftraten, müsse laut der Partei vor allem mit Hinblick auf die Fukushima Reaktorkatastrophe vergangenen Jahres endlich das Ausschöpfen der Atomenergie beendet werden.

Deutschland solle versuchen diese Ziele umzusetzen, indem beispielsweise Hermesbürgschaften, die aktuell zum Export von verschiedenen Atomtechnologien genutzt werden, abgeschafft werden. 

 

Auf einer Linie mit der EU-Kommission

 

In ihrem Antrag befürwortet die grüne Partei zudem die, seitens der EU-Kommission vorgelegte, Richtlinie zur Energieeffizienz für Stromversorger. In dieser wird gefordert, dass Energieversorger eine Einsparung von mindestens 1,5 Prozent ihres Absatzes im Jahr vorantreiben sollen. Weiterhin wird auch der amtierenden Regierung der Vorwurf unterstellt, man hätte es verpasst die Energiewende frühzeitig und konsequent genug durchzuführen.

Eine „falsche Weichenstellung“, soll laut dem Bündnis 90/Die Grünen dazu geführt haben, dass der Erfolg der Energiewende bisher nicht so ausschlaggebend zu bemessen ist, wie es eigentlich hätte sein sollen und können.  Der eingereichte Antrag blieb bisher im Bundestag weitestgehend unkommentiert. 
 
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