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RWE verliert Übernahmeschutz

Nachricht vom 3.7.2009
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Wie die “Welt” unter Berufung auf kommunale Vertreter berichtet, hat der Energieversorger RWE mit Sitz in Essen seinen öffentlichen Übernahmeschutz verloren. Demnach sei der Anteil der Städte eindeutig unter die Sperrminoritätsgrenze von 25 Prozent gesunken, was bei RWE wohl inoffiziell bestätigt werde. Weitere Stellungnahmen vonseiten des Unternehmens gibt es bislang nicht.

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Der “Welt” zufolge droht ein weiterer Verlust der städtischen Beteiligung, weil die angeschlagene WestLB ihre Beteiligung an einem kommunalen Aktienpaket auf Druck der EU aufgeben muss. Das könnte ein generelles Ende für den Einfluss von Städten und Gemeinden auf RWE zur Folge haben. Bisher wollen aber weder der Energiekonzern noch die WestLB öffentlich Stellung beziehen. Die “Welt” beruft sich auf Unterlagen, nach denen die WestLB bis Ende Juni 3,4 Millionen Aktien mit einem Wert von 190 Millionen Euro verkaufen muss.
 
Dieser Anteil wird von der staatlichen Bank in einer so genannten Schachtelbeteiligung mit mehreren Städten und Gemeinden gehalten. Die Kommunen kontrollieren dabei 15,8 Prozent der RWE, die WestLB weitere drei Prozent. Wenn die Sperrminoritätsgrenze unter 15 Prozent sinkt, entfallen auch die Steuervorteile der Kommunen, sodass viele Kämmerer Aktien verkaufen könnten.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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