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CO2 vermeiden statt unterirdisch lagern

Nachricht vom 30.6.2009
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Das Bundesumweltamt (UBA) warnt davor, allzu große Hoffnungen in das Verfahren zur Kohlenstoffdioxid-Abscheidung zu setzen. Vize-Chef Thomas Holzmann äußerte gegenüber der “Berliner Zeitung”, dass die CO-2-Speicherung unter der Erde als Faktor des Klimaschutzes nicht überschätzt werden dürfe. Diese CCS- Technik sei allenfalls ein Übergangsverfahren.



Außerdem könne erst ein einigen Jahren damit gearbeitet werden, sodass man besser Techniken entwickeln solle, mit denen sich CO-2 preisgünstig vermeiden lässt. Holzmann setzt dabei vor allem auf den Ausbau erneuerbarer Energien und den bewussten Umgang mit Strom und Gas. Beim CCS- Verfahren wird das schädliche Treibhausgas Kohlenstoffdioxid aus den Industrieabgasen herausgefiltert, in eine flüssige Substanz umgewandelt und dann unterirdisch gelagert. Dafür sollen in Deutschland leergeförderte Gasfelder und spezielle, tiefliegende poröse Gesteinsschichten zum Einsatz kommen.
 
Energiekonzerne testen die CCS- Technologie derzeit, Kritikern zufolge soll sie allerdings zu teuer und nicht sicher genug sein. Die Bundesregierung hatte zwar einen Gesetzesentwurf zur Speicherung von CO-2 vorgelegt, kommt aber damit nicht wirklich voran, weil es innerhalb der Unionsparteien zu viele Diskussionen um das Thema gibt. Wann das Gesetz verabschiedet wird ist also ungewiss, UBA- Vize Thomas Holzmann forderte jetzt aber eine schnelle Entscheidung für das Verfahren um die Technik gezielt erforschen zu können.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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Horst Rüter( vom 01.07.2009 )

CCS erhöht den CO2 Ausstoß um etwa 40% und verkürzt die Reichweite der Ressource Kohle benefalls um etwa 40%. CCS verhindert oder erschwert zumindest den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung und streicht nur fossile Kraftwerke grün an. Zukunft sieht anders aus.

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