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Energiewende: Investitionen in erneuerbare Energie

Nachricht vom 6.2.2012
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Laut einer Pressemitteilung der Trianel GmbH vom 06. Februar planen die in dem Trianel Netzwerk organisierten Stadtwerke und weiteren Regionalversorger in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe in die erneuerbaren Energien. Der Umbau der Energiewirtschaft stehe im Vordergrund. Zudem müsse der Atomausstieg unumkehrbar gemacht werden, meint Sven Becker, Sprecher der Trianel Geschäftsführung.



Energiewende: Investitionen in erneuerbare Energie

Energiewende: Investitionen in erneuerbare Energie

Trianel investiert in erneuerbare Energien



Die Trianel GmbH investiert in verschiedene Projekte, die die Energiewende vorantreiben sollen. Beispielsweise treibt das Unternehmen den Bau eines Gas- und Dampfkraftwerkes in Krefeld voran. Am Montag wurde der Antrag auf den Vorbescheid nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz eingereicht. Geplant ist das Kraftwerk mit einer Leistung von bis zu 1.200 Megawatt. Der Wirkungsgrad soll bei 90 Prozent liegen. Das GuD-Kraftwerk im Krefelder Chempark gehört zu den Projekten im Erzeugungsbereich, in welche Trianel rund vier Milliarden Euro investieren will.

Ebenfalls dazu gehören drei geplante Wasserspeicherkraftwerke in Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Diese sollen eine Gesamtleistung von knapp 2.000 Megawatt aufweisen. Aktuell wurden die Raumordnungsverfahren auf den Weg gebracht. Noch in diesem Frühjahr soll das Aachener Stadtwerke Netzwerk mit dem Ausbau des Windparks Eisleben beginnen. Geplant ist ein Onshore Windparkportfolio mit einer Leistung von rund 200 Megawatt. Trianel investiert sowohl in Onshore- als auch in Offshore-Projekte. Zu nennen ist beispielsweise der Offshore-Windpark vor Borkum, der in den kommenden 18 Monaten von 200 auf 400 Megawatt Leistung ausgebaut werden soll.


Ganzheitliche Umsetzung der Energiewende



Für einen nachhaltigen Umbau der Energiewirtschaft Deutschlands sei ebenfalls der Bereich der Kraftwerkserneuerung notwendig. Allerdings treten vor allem in diesem Bereich Probleme aus. Denn aufgrund der sinkenden Strompreise an der Börse EEX durch den Ausbau der erneuerbaren Energien sind die neuen Kraftwerke, die jedoch für die Durchführung der Energiewende dringend benötigt werden, kaum noch refinanzierbar. Deshalb plädiert Trianel für ein neues Strommarktdesign, an welchem im Rahmen des Forschungsprojektes Desire geforscht werde. Trianel forscht gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Energiewirtschaft der Universität Duisburg-Essen (EWL) und dem Aachener Büro für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) a dem Projekt, welches zusätzlich von dem Bundesumweltministerium unterstützt wird.

Da Trianel auf die ganzheitliche und umfassende Umsetzung der Energiewende setzt, erstreckt sich dieses Vorhaben ebenfalls auf den Handelsbereich. Die Zusammenarbeit mit norddeutschen Windmüllern machte das Unternehmen zu einem Direktvermarkter von Grünstrom auf dem deutschen Strommarkt. Dazu hat das Unternehmen gemeinsam mit Windmüllern die GESY GmbH gegründet. Mit Hilfe des Marktprämienmodells wird der Ökostrom in den deutschen Strommarkt integriert.

Pressemitteilung der Trianel GmbH vom 06.02.2012
http://www.trianel.com/de/pressemeldungen/details/article//atomausstieg-unumkehrbar.html







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