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Energie: Klimaschutzabkommen für Kanada undenkbar

Nachricht vom 14.12.2011
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Die Klimakonferenz in Durban ist erst ein Tag zu Ende – und schon trifft die Weltenergiewende ein harter Schlag. Kanada bestätigte nun seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll. Der Kanadische Umweltminister Peter Kent rechtfertigte seine Entscheidung damit, dass er das Abkommen eher als ein Hindernis sieht, als ein Weg in die richtige Richtung, um eine weltweite Lösung für den Kampf gegen den Klimawandel zu finden. Mit der Erklärung des Ausstiegs ist Kanada das erste Land, welches sich aus dem Abkommen vorzeitig zurückzieht. Wäre Kanada dem Kyoto-Protokoll gefolgt, hätte es mit Strafzahlungen in Milliardenhöhe rechnen müssen.



Energie: Klimaschutzabkommen für Kanada undenkbar

Energie: Klimaschutzabkommen für Kanada undenkbar

Kyoto-Protokoll hilft dem Klima nicht


Nach dem Umweltminister Kent seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll damit rechtfertigte, dass „Kyoto nicht der Weg nach vorn zu einer globalen Lösung gegen den Klimawandel“ sei, sondern „ein Hindernis“, ergänzte der Minister außerdem noch, dass einzig und allein rechtlich bindende Verpflichtungen dem Klima helfen könnte und Klimasünder zur Verantwortung ziehen könnten. Zwar unterzeichneten mehr als 190 Staaten das 1997 vereinbarte Kyoto-Protokoll, das verbindliche Vorhaben für die Emission von Treibhausgasen vorgibt, doch nur für 37 Industriestaaten gelten diese Emissionsvorgaben. Entwicklungs- oder Schwellenländer wie China oder Indien sind von diesem Abkommen ausgeschlossen. Ein großer Kritikpunkt, den Kanada auch schon in der Vergangenheit anprangerte. Ebenfalls die USA, die als größter Klimaverschmutzer zählt, muss sich nicht an das Abkommen halten.


Neuer Fahrplan für Klimaschutzabkommen gescheitert?



Nächster Kritikpunkt von Umweltminister Peter Kent war die Milliardenstrafe, die Kanada erwartet hätte, wenn bis 2012 der kanadische Ausstoß an klimaschädlichen Co2 nicht um sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 hätte gesenkt werden können. Doch für Kanada ist dies eine ungerechtfertigte Strafe, da das Land nur für knapp zwei Prozent des weltweiten Co2-Ausstoßes verantwortlich ist. Schon während des Treffens im südafrikanischen Durban hat Umweltminister Kent verlauten lassen, dass das Kyoto-Protokoll für Kanada keinen Wert mehr habe.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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