Netzagentur: Der Bundesnetzplan für Energiewende

13.12.2011 | Redaktion: Gerhard Solter
Jochen Homann, neuer Präsident der Bundesnetzagentur, hat bis Herbst 2012 Zeit, einen Bundesnetzplan zu erarbeiten. Mit Hilfe diesem Plan, soll entschieden werden, wo in Deutschland neue Strom-trassen verlaufen sollen, die aufgrund der Energiewende dringend benötigt werden. Eine große Herausforderung für den bisherigen Wirtschafts-Staatssekretär.
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Netzagentur: Der Bundesnetzplan für Energiewende

Homann ist Nachfolger von Matthias Kurth



Als Nachfolger für Matthias Kurth, der im Februar aus seinem Amt scheiden wird, wurde Jochen Homann vom Gremium nominiert und übernimmt nach dem Ausscheiden das Amt als Chef der Bundesnetzagentur. Das Thema Energie und Klimawandel ist für den 58-jährigen Volkswirt kein Neuland. Sein Aufgabenbereich im Ministerium lag unter anderem in der Umsetzung der Energiewende. Um seine Arbeiten zu unterstützen, bekommt Homann ab März 2011 Hilfe von dem Juristen Peter Franke, der zuletzt im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr tätig war. Neben den herkömmlichen Aufgaben der Bundesnetzagentur, wie die Entwicklung auf dem Energie-, Strom-, Gas- und Telekommunikationsmarkt voranzutreiben, ist das Hauptaugenmerk nun auf die Energiewende gerichtet.


Verzögerung im Realisierungsplan



Die Bundesnetzagentur veröffentlichte in ihrem jüngsten Bericht, dass der Bau von neuen Strom-trassen, die für die Energiewende mehr als nötig sind, nicht so schnell realisiert wird, wie es der Gesetzgeber ursprünglich geplant hat. Bis 2020 benötigt die Energiewende weitere 3600 Kilometer Stromtrassen. Lediglich 80 Kilometer gelten derzeit als gebaut. Die Bundesnetzagentur sieht Investitionen in Höhe von etwa sechs Milliarden Euro vor, um den Trassenbau umzusetzen.


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