++über 1.000 Stromanbieter und über 9.700 Tarife im kostenlosen Stromvergleich ++
kostenlose Stromwechsel HotlineStrompreisunterschied: Neuer Ost-West Konflikt
Nachricht vom 1.12.2011Carl-Ernst Giesting, Envia-M’s Leiter des größten regionalen Stromversorgers in Ostdeutschland, sprach in einem Gespräch mit der Sächsischen Zeitung über Strompreise und deren resultierenden Protesten. Als Chef des Konzerns plant Giesting die Stromnetze der kommenden Jahre und wird vermehrt Windkraft zum Stillen des Stromhungers einsetzen. Außerdem äußert er sich über einen bevorstehenden Ost-West Konflikt aufgrund der unterschiedlichen Strompreise in deutschen Regionen.
Strompreisunterschied: Neuer Ost-West Konflikt
Neuer Ost-West Konflikt durch Wachstum von Ökostrom
Der Westen der Bundesrepublik, so Giesting, investiert heute schon enorm in erneuerbare Energien. Daraus folgt, dass in den neuen Ländern bis 2020 sechsmal so viel Strom produziert wird, wie er verbraucht werden kann. Deswegen muss der Strom dorthin transportiert werden, wo er auch am dringendsten gebraucht wird. Zum Beispiel nach Baden-Württemberg, so der Chef des Konzerns. Doch die Kosten für die Erschaffung der Stromnetze liegen aber im Osten von Deutschland. Deshalb müssen auch hier die Stromrechnungen laut Gesetz bezahlt werden. Bisweilen liegen die Netzentgelte im Osten der Republik schon 20 bis 25 Prozent höher als im Westen.
Kein Gewinn für Ostdeutsche bei Ökostrom
Im Osten finden sich wenige Menschen, die Ihr Geld in Solaranlagen oder Windräder investieren können, um damit Gewinn zu erzielen. In den neuen Ländern herrscht oftmals Geldknappheit; nicht nur im privaten Bereich sondern auch Unternehmen haben mit hohen Strompreisen zu kämpfen. Neue Arbeitsplätze schafft der Ökostromboom hier auch nicht, so Giesting im Gespräch. Dennoch hält der Chef des Unternehmens an dem Konzept, Ökostrom voranzubringen und in erneuerbare Energien zu investieren richtig.
- Informationen weitergeben über:
-
- Tweet
Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom
| aktuelle Stromnachrichten bei Twitter

Die neuesten Stromnachrichten:
Strom aus Atom: EU-Stresstest beruhigend ( vom 27.4.2012 )Stromnetz Berlin: Von Bürgern übernommen ( vom 26.4.2012 )
Strom wird bis 2030 sauberer aber knapp und teuer ( vom 25.4.2012 )
Stromgesetz: KWKG zur Demokratisierung nutzen ( vom 24.4.2012 )
Strom- Netzausbau: Öffentlichkeit hinterm Licht ( vom 23.4.2012 )
Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:
Stromverbrauch in letzten Jahren gestiegen ( vom 15.11.2011 )Leitungsbau für Deutschland geht voran ( vom 16.11.2011 )
Vattenfall: Strompreiserhöhung um 7 Prozent ( vom 17.11.2011 )
Strom-Abschaltung im griechischen Ministerium ( vom 17.11.2011 )
Windstrom benötigt Speichermöglichkeiten ( vom 19.11.2011 )
Preiserhöhungen von Vattenfall in Berlin ( vom 20.11.2011 )
Adelsleben erhält Solarpark ( vom 21.11.2011 )
Höhere Belastung der Kleinkunden ( vom 21.11.2011 )
Pumpspeicherkraftwerke der nächsten Generation ( vom 22.11.2011 )
Stromnetz als Kapitalanlage? ( vom 22.11.2011 )
Strompreiserhöhung 2012: Was tun? ( vom 23.11.2011 )
Winter 2011: Strompreiserhöhung bis zu 19% ( vom 24.11.2011 )
EWS klagt gegen Netzkostenbefreiung ( vom 24.11.2011 )
Preiserhöhung: Nur per Brief wirksam ( vom 24.11.2011 )
Strom wird teurer als gedacht ( vom 26.11.2011 )
Vattenfall errichtet neuen Windpark vor Sylt ( vom 27.11.2011 )
Stromanbieterwechsel für viele uninteressant ( vom 28.11.2011 )
Fortschritt bei DESERTEC-Projekt ( vom 29.11.2011 )
Strompreis: Keine Preisstabilität bei der Ovag ( vom 30.11.2011 )
Stadtwerke Attendorn: Strompreis steigt 2012 ( vom 1.12.2011 )







Einen Kommentar schreiben:
( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )