Stromknappheit: China muss sparen

1.12.2011 | Redaktion: Nadine Rom
China muss aufgrund der Stromknappheit im Sommer und Winter handeln. Dafür hat sich nun die chinesische staatliche Kommission für Entwicklung und Reform dafür entschieden, im ganzen Land Höchstpreise für Kohle einzusetzen. Ebenso werden Strompreise für den industriellen und kommerziellen Zweck angezogen, wie auch die Strompreise für den Strom der für Wärmekraftwerke eingesetzt wird. Statt einem einheitlichen Strompreis erklärte China sich bereit ein sogenanntes Stufensystem einzuführen und zu testen.
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Stromknappheit: China muss sparen

Stromknappheit: China muss sparen

Strompreis 3 Fen teurer als früher


Landesweit generierten die Kraftwerke in China 2010 mehr als 960 Millionen Kilowatt Strom. 70 % entfallen davon auf Wärmekraftwerke. In China gilt Kohle als Hauptrohstoff, um Strom zu erzeugen. In den letzten Jahren stieg jedoch der Preis für Kohle immer weiter an. Der Strompreis liegt nur 30% über der Kohlepreisentwicklung. Durch die Erhöhung des Kohlepreises kam es bei vielen Wärmekraftwerken zu hohen Verlusten. Weiterhin führte der Mangel an Kohle zu einem Strommangel in China. Nun musste China handeln.

Stufensystem hilft Energie zu sparen



In einigen Gebieten von China wurde der Strom rationiert. Diese Entscheidung führte nicht nur zu einer Beeinträchtigung des privaten Lebens, sondern auch zu einer Beeinträchtigung in der Produktion. Um noch mehr Energie zu sparen wurde ein neues Preissystem geschaffen. Damit erkennt die Gesellschaft, dass Energie gespart werden muss. In erster Linie muss die Grundversorgung gewährleistet werden, danach folgt der normale Konsum. Am Ende des Systems steht der Luxuskonsum. Das Stufensystem sieht vor steigenden Luxuskonsum einzudämmen, Normalkonsum zu unterstützen, damit die Grundversorgung in jedem Fall gewährleistet ist.

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