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Strompreis: Keine Preisstabilität bei der Ovag

Nachricht vom 30.11.2011
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Zwar wollte Rainer Schwarz, der Vorstand der Ovag Energie AG die Strompreise im Jahr 2012 stabil halten, doch leider ist dies nicht machbar. Aufgrund der neuen staatlichen Verordnungen im Hinblick auf die Sonderkundenabgaben, ist eine Preisstabilität nach 2011 kaum realisierbar. Zwar wurde der Strom im Vorfeld günstig eingekauft, jedoch ist es unmöglich, diesen Preis an die Kunden weiterzugeben, wenn die Sonderumlage einem im Nacken sitzt.



Strompreis: Keine Preisstabilität bei der Ovag

Strompreis: Keine Preisstabilität bei der Ovag

Strompreiserhöhung bei der Ovag



So kann der Konzern kaum anders entscheiden, als den Strompreis zum 1.Februar 2012 um durchschnittlich 4,9 Prozent zu erhöhen. Dies führt bei dem Tarif „ovagPlus“ und einem Durchschnittsverbrauch von 4000 Kilowattstunden Strom zu Mehrkosten von rund 3,90 pro Monat. Eine weitere Strompreiserhöhung sieht der Vorstandschef jedoch nicht vor. Bei der staatlichen Sonderumlage handelt es sich um die Entlastung der Großindustrie und die Benachteiligung der privaten Haushalte und mittelständischen Betriebe. Diese müssen die Stromkostenentlastung der Stromabnehmer von 10 Millionen Kilowattstunden im Jahr tragen.

EEG-Umlage und Sonderumlage erhöhen den Strompreis



Zwei weitere Faktoren treiben den Strompreis ungewollt in die Höhe, so Rainer Schwarz. Zwar seien die EEG-Umlage und die Netznutzungsentgelte nur geringfügig gestiegen, jedoch hat die Ovag darauf keinen Einfluss und muss sich den Tatsachen fügen. Alle Kunden, die bei der Ovag gemeldet sind, bekommen in naher Zukunft ein Schreiben. Hier wird über die Strompreiserhöhung informiert. Wer zu einem günstigeren Anbieter mit Strompreisgarantie wechseln will, hat nun die Chance von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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