Pumpspeicherkraftwerke der nächsten Generation

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Wie der Deutschlandfunk am 21.11.2011 verlautbarte, planen deutsche und niederländische Wissenschaftler die nächste Generation von Pumpspeicherkraftwerken. Diese sollen landschaftsschonend in stillgelegten Bergwerken installiert werden und überschüssigen Strom durch Wind- und Solarenergie zwischenspeichern.
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Pumpspeicherkraftwerke der nächsten Generation

Pumpspeicherkraftwerke der nächsten Generation

Probleme der Umstellung auf Erneuerbare Energieträger


Der bisherige Vorteil konventioneller Kraftwerke besteht darin, dass der Betreiber nach Bedarf die Leistung angleichen kann. Bei regenerativen Energien ist die Erzeugung nutzbaren Stroms an vorhandene Wind- und Sonnenverhältnisse gebunden. Das bedeutet, dass es häufiger zu Überschüssen und Mangel bei der Energieerzeugung kommen wird, wenn der Anteil dieser Energieträger an der Stromerzeugung steigt. Das Hauptproblem besteht demnach nicht in der Herstellung, sondern in der Speicherung der erneuerbaren Energien. Mit ihrem Vorschlag eines Pumpspeicherkraftwerks unter Tage haben die Wissenschaftler um Johannes Huynen einen zukunftsträchtigen Entwurf für die naturschonende Speicherung klimafreundlichen Stroms vorgelegt.

Die Fallhöhe als entscheidendes Kriterium bei Pumpspeicherkraftwerken


Bei herkömmlichen Pumpspeicherkraftwerken wird Wasser zwischen einem Oberbecken in möglichst großer Höhe und einem Tiefbecken mit maximalem Höhenabstand hin und her bewegt, um Strom zu speichern und im Bedarfsfall wieder abzugeben. Die landschaftliche Beeinträchtigung durch die großen Becken und Rohre ist ein beständiger Kritikpunkt gegen solche Einrichtungen, zudem ist die maximale Fallhöhe nur in wenigen Landschaften möglich. Durch das Ausweichen auf alte Bergwerke können Fallhöhen, die für die Effizienz solcher Anlagen wichtig sind, verdreifacht werden. Damit muss zugleich viel weniger Wasser bewegt werden, womit das einzig sichtbare Becken an der Erdoberfläche relativ klein ausfallen kann. „Da reden wir über ein kleines Meer von 400 auf 400 Meter“ sagte Johannes Huynen. Ein weiterer Vorteil dieser Anlagen ist, dass gerade im flachen Ruhrgebiet viele Schächte ohne Nutzung bereits vorhanden sind und relativ einfach umgebaut werden könnten. Eine mögliche Inbetriebnahme wäre bereits 2020 möglich, wenn die Erneuerbaren Energien laut den Plänen der Bundesregierung einen Großteil der Stromerzeugung übernommen hätten.

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