Startseite Stromnachrichten Windstrom benötigt Speichermöglichkeiten 

Windstrom benötigt Speichermöglichkeiten

Nachricht vom 19.11.2011
Anzeige

Hamburg - Im letzten Jahr ist Strom, der für eine ganze Kleinstadt gereicht hätte, im deutschen Energienetz verpufft. Laut Bundesnetzagentur versickern etwa 127 Millionen Kilowattsunden, ohne dass sie genutzt werden. Der größte Teil davon, ist der Windstrom, den anscheinend keiner benötigt. Berechnungen des Ökostromversorgers Greenpeace Energy zufolge hätten mit diesem verlorenen Strom 30.000 Haushalte ein ganzes Jahr versorgt werden können.



Windstrom benötigt Speichermöglichkeiten

Windstrom benötigt Speichermöglichkeiten

Strom müsste im Netz aufgefangen werden
 


Aktuell gibt es kaum Speichermöglichkeiten für Elektrizität. Konventionelle Kraftwerke müssen Anpassungen ihrer Produktion an dem aktuellen Bedarf vornehmen. Wind- und Sonnenkraftwerke nehmen das, was gerade vorhanden ist. Aus diesem Grund kann es schon mal vorkommen, dass sie Energie zu Zeiten liefern, an denen sie nicht gebraucht wird. Deswegen ist die Entwicklung effizienter Energiespeicher für die Energiewende dringend notwendig. Vor allem aber der Windstrom bereitet große Probleme beim Speichern, denn er müsste im Netz aufgefangen werden. Das Netz ist allerdings nicht dazu in der Lage, den Strom zu speichern. Die weltweite Speicherkapazität liegt aktuell bei 127.000 Megawatt. Das ist die Leistung, die von 100 großen Kraftwerken ausgeht. Pumpspeicherwerke stellen etwa 99 Prozent der Kapazitäten bereit. Diese pumpen mit überschüssigem Strom Wasser in ein Becken, welches höher gelegen ist. Bei Bedarf lassen sie es wieder bergab laufen. Anschließend verstromt es in Turbinen.
 







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

E.ON: Bereit zu Gesprächen über Stellenabbau ( vom 7.11.2011 )
Stromausfall bei 100.000 Dortmunder Haushalten ( vom 8.11.2011 )
Solarstrom ist auf dem Vormarsch ( vom 8.11.2011 )
Entgegen aller Gerüchte: EnBW nicht pleite ( vom 9.11.2011 )
RWE und E.ON auf der Suche nach Partnern ( vom 9.11.2011 )
Weltweite Stromversorgung unsicher ( vom 10.11.2011 )
Stromerzeugung durch Fensterscheiben ( vom 10.11.2011 )
Ständige Korrekturen wegen Stromnetzüberforderung ( vom 10.11.2011 )
Männermonopol Stromanbieterwechsel ( vom 10.11.2011 )
Solarstromunternehmen steigt auf ( vom 11.11.2011 )
Energietag in Lülsfeld voller Erfolg ( vom 11.11.2011 )
Drohen auch in Frankreich Stromengpässe? ( vom 12.11.2011 )
Atomausstieg - EnBW schreibt rote Zahlen ( vom 13.11.2011 )
2010 weniger Sonnenstrom auf Blaichacher Anwesen ( vom 14.11.2011 )
Gazprom beliefert nun auch deutsche Endkunden ( vom 15.11.2011 )
EnBW plant Investitionen im Südwesten ( vom 15.11.2011 )
E.ON will Entschädigungen für Atomausstieg ( vom 17.11.2011 )
Vattenfall: Strompreiserhöhung um 7 Prozent ( vom 17.11.2011 )
Strom-Abschaltung im griechischen Ministerium ( vom 17.11.2011 )
Rückschlag für die EnBW ( vom 18.11.2011 )