Stromverbrauch in letzten Jahren gestiegen

15.11.2011 | Redaktion: Patricia vom Merk
Eigentlich sollte hinsichtlich des Klimawandels Energie sparen von hoher Bedeutung sein. In den letzten Jahren haben die Haushalte in Österreich trotz alledem mehr Strom verbraucht. Zwischen den Jahren 2003 und 2010 lag der Zuwachs bei etwa 3 Prozent. Besonders für Kochen und Heizen stieg der Stromverbrauch deutlich - um 8 bzw. 10 Prozent. Am meisten verbrauchen die Senioren, da sie oftmals alleine wohnen und viel Zeit zu Hause verbringen.
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Stromverbrauch in letzten Jahren gestiegen

Großgeräte verbrauchen besonders viel Strom



In den privaten Haushalten hatte der Stromverbrauch im Jahr 2003 etwa 16.637 Gigawattstunden betragen. 7 Jahren später waren es bereits 17.063 GWh. Am meisten wird der Strom für die Warmwasseraufbereitung und für das Heizen benötigt. Jedoch werden auch durch Gefrieren, Kühlen, Kochen und Großgeräte wie Geschirrspüler oder Waschmaschine hohe Mengen Strom verbraucht. Der Verbrauch an Strom hat in den meisten Verwendungskategorien über die letzten Jahre deutlich zugelegt.


Unterschiede beim Land-Stadt-Gefälle



Nur bei der Unterhaltungselektronik konnte ein Rückgang von 2 Prozent verbucht werden. Darunter zählen Fernseher und Computer. Auch in der Kategorie „sonstige relevante Verbraucher“ konnte ein Rückgang verzeichnet werden. Dazu gehören zum Beispiel Infrarotkabinen oder auch der Heizlüfter.  Unterschiede gibt es auch beim Land-Stadt-Gefälle: In den ländlichen Regionen ist der Stromverbrauch um 27 Prozent höher als in den städtischen Regionen.

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