Atomausstieg - Nun klagt auch E.ON vor Gericht

3.11.2011 | Redaktion: Gerhard Solter
Der deutsche Energieriese E.ON will die Bundesregierung vor Gericht ziehen. Medienberichten zufolge will das Unternehmen noch 2011 gegen den Ausstieg aus der Atomkraft klagen. Wie die „Financial Times Deutschland“ am Donnerstag unter Berufung einer Branchenkrise berichtet, sie die Klagschrift schon fast fertig gestellt. Der Konzern wirft der Bundesrepublik dabei vor, dass sie mit dem Beschluss, aus der Atomkraft auszusteigen, das Vermögen zerstört haben und in die Eigentumsrechte eingegriffen haben, die vom Grundgesetzt geschützt sind.
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Atomausstieg - Nun klagt auch E.ON vor Gericht

Atomausstieg - Nun klagt auch E.ON vor Gericht

Ausgleich für den Vermögensschaden



Wie ein E.ON-Sprecher verkündete, wird der Vermögensschaden beziffert und auch geltend gemacht. Jedoch äußerte er sich nicht zu einer Klage. Schon kurz nach dem Ausstiegsbeschluss machten die Unternehmen RWE und E.ON jedoch schon klar, dass sie diesen Beschluss nicht einfach so hinnehmen und den Schadensersatz geltend machen werden. Kurze Zeit nach der Atomkatastrophe in Japan hatte Johannes Teyssen, der E.ON-Chef seine Zurückhaltung in der Frage wieder aufgegeben. E.ON akzeptiert den politischen Mehrheitswillen. Jedoch will der Konzern den gebotenen Ausgleich für den Vermögensschaden, welcher mit dem Ausstiegsbeschluss verbunden ist. Der Schaden beläuft sich in Milliardenhöhe.

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