Schnellverfahren für Stromleitungen

19.10.2011 | Redaktion: Nadine Rom
Der Ausbau der Energienetze soll in Europa schneller voran gehen. Geplant dazu ist, dass es eine Verkürzung der Planung und Genehmigung bedeutender Gas- und Stromleitungen in Europa auf drei Jahre umgesetzt wird. Eine EU-Verordnung zur Infrastruktur, welche heute von der Brüsseler Behörde präsentiert werden soll, sieht diese Regelungen vor. Ziel ist, dass der europäische Leitungsausbau voran getrieben wird. Der beschleunigte Ausbau ist notwendig, damit die Energiewende erfolgreich gemeistert werden kann.
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Schnellverfahren für Stromleitungen

Schnellverfahren für Stromleitungen

Behörden benötigen lange Zeit für ein Verfahren



EU-Energiekommissar Günther Oettinger ist der Meinung, dass das derzeitige Energienetz die Energiewende allein nicht tragen kann. Das Netz sei nicht dafür ausgelegt, den Sonnen- und Windstrom quer durch Europa zu leiten. Normalerweise dauert es in Deutschland 10 Jahre, bis Leitungen ausgebaut werden. Ursache dafür ist, da die Kommunen und Behörden lange Zeit für das Verfahren benötigen. In manchen Fällen schöpfen die Anwohner aber auch den Rechtsweg voll aus, berichtet der „Focus“.


Vorschlag soll für grenzüberschreitende Verkehrswege gelten



Ein EU-Diplomat verkündete, dass die EU sicher gehen will, dass die Bürger von nun an „ganz am Anfang eines Projekts“ mit einbezogen werden. Das verkürzte Verfahren soll dabei für sämtliche Projekte in Europa gelten, dass heißt für Energieverbindungen, bei denen 2 Staaten betroffen sind. Der Vorschlag soll sich nicht nur auf Energietrassen in Europa beziehen, sondern auch auf Verkehrswege, die grenzüberschreitend sind.

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