Trassenbau muss zügiger voran kommen

18.10.2011 | Redaktion: Gerhard Solter
Brüssel - In Zukunft will die EU neue Strom- und Gasleitungen schneller genehmigen. Jedoch ist ungewiss, ob die Bürger durch dieses kürzere Verfahren übergangen werden. Künftig soll die Dauer der Planung und Genehmigung von Strom-und Gasleitungen 3 Jahre nicht überschreiten. Morgen will die Kommission einen Gesetzesentwurf präsentieren, der genau das vorsieht, berichtet die „Frankfurter Rundschau“, welcher das Papier vorliegt.
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Trassenbau muss zügiger voran kommen

Trassenbau muss zügiger voran kommen

Internationale Verkehrswege sollen einbezogen werden



Aus dem Papier ist zu entnehmen, dass sich der Gesetzesentwurf nicht nur auf die europäischen Energietrassen bezieht. Auch internationale Verkehrswege werden mit einbezogen. Dabei drängt Günther Oettinger am stärksten auf diese Umsetzung. Oettinger vertritt die Meinung, dass die erneuerbaren Energien nur dann ausgebaut werden können, wenn so schnell wie möglich neue Trassen entstehen.

Projekte müsse innerhalb von 3 Jahren realisiert werden



Mit Hilfe der Trassen wäre es möglich, dass der Ökostrom, welcher beispielsweise vor den Küsten erzeugt wird, zu den Verbrauchszentren in ganz Europa geliefert werden kann. Oettinger ist schon lange der Meinung, dass es von hoher Bedeutung ist, ein Projekt binnen drei Jahren zu plane sowie zu genehmigen. Bisher wird die doppelte Zeit benötigt.

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