E.ON fordert milliardenschwere Entschädigung

18.10.2011 | Redaktion: Patricia vom Merk
Düsseldorf - Johannes Teyssen, der Vorstandschef vom Energiekonzern E.ON AG fordert von der Bundesregierung milliardenschwere Entschädigungen. Der Konzern begründet die Forderung im Zusammenhang mit dem Atomausstieg. Der Manager gab in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ bekannt, dass der Konzern entschädigt werden muss. Mit der Verfassungsklage würde die Grundlage geschaffen werden.
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E.ON fordert milliardenschwere Entschädigung

E.ON fordert milliardenschwere Entschädigung

Auch gegen die Brennelementesteuer soll vorgegangen werden



Der Energiekonzern E.ON will von der Bundesregierung entschädigt werden. Dabei fordert er hohe Summen. Wie Johannes Teyssen, der Vorstandschef von E.ON, verkündete, geht es um substantielle wirtschaftliche Interessen. Er fügte dem noch hinzu, dass es sich „um einige Milliarden Euro Schadensersatz“ handeln wird. Sogar gegen die Brennelementesteuer will der Konzern vorgehen. Er erhofft sich damit große Chancen, dass die Transfers gekippt werden können. Teyssen zeigt sich zuversichtlich, dass er die Steuer „mit einigen Prozent Zinsen“ zurück erhalten wird. 

Streiks können die Realität nicht verändern



Derzeit steht der Konzern allerdings noch im Streit mit Gewerkschaften, bei dem es um den geplanten Stellenabbau bei E.ON geht. Dabei will der Konzern allerdings hart bleiben und nicht nachgeben. Teyssen erklärte, dass auch durch Streiks die Realität nicht verändert werden kann. Die Realität heißt in dem Fall: „Am Umbau führt kein Weg vorbei“, so Teyssen. Insgesamt sollen rund 11.000 Stellen gestrichen werden, berichtet die „Berliner Morgenpost“.

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