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Kunden müssen nächstes Jahr mehr für Strom zahlen

Nachricht vom 12.10.2011
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Auch künftig haben die Verbraucher Strompreise zu erwarten, die in die Höhe steigen. Laut Einschätzung der Deutschen Energieagentur wird die Umlage für die Förderung erneuerbarer Energien auch in den nächsten Jahren weiter nach oben steigen. Stephan Kohler, der Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur erwartet bis zum Jahr 2020 eine Preiserhöhung um bis auf 5 Cent je Kilowattstunde.



Kunden müssen nächstes Jahr mehr für Strom zahlen

Kunden müssen nächstes Jahr mehr für Strom zahlen

Entlastung erst 2020



Neben der Erhöhung der EEG-Umlage werden auch durch den Ausbau der Hochspannungsnetze Preiserhöhungen nicht ausgeschlossen sein. Hier wird mit 0,5 Cent pro Kilowattstunde gerechnet. Eine Entlastung wird es erst dann geben, wenn im Jahr 2020 die ersten Windkraft- und Solaranlagen auslaufen, welche nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz errichtet wurden sind. Am Freitag sehen die vier Betreiber der Stromleitungsnetze in Deutschland vor, die Höhe der EEG-Umlage für 2012 mitzuteilen.

Umlage stieg um über 70 Prozent



Kohler verkündete, dass er mit einem Anstieg von rund 0,3 Cent pro Kilowattstunde rechnet. Die Umlage stieg in diesem Jahr um über 70 Prozent, berichtet der „Focus“. Gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz wird der Strom, welcher aus regenerativen Energien erzeugt wird, staatlich gefördert. Wenn ein Betreiber von Wind- und Solaranlagen Strom ins deutsche Netz einspeist, erhält dieser eine Einspeisevergütung, welche von allen Stromkunden gezahlt werden muss.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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stromsparer( vom 12.10.2011 )

Ab 2020 werden die Koste weiter steigen, Herr Kohler. Die minimalen Abgänge der frühen Jahre werden durch weiterhin teure Zuwächse ergänzt.
Ich verstehe nicht, wie man als "Experte" so wenig informiert sein kann.
Andere Schätzungen gehen von 6 ct Umlagen und 3,5 ct Netzkosten aus, zuzüglich Mehrwertsteuer. Der Staat verdient im Milliardengeschäft kräftig mit. Die Kosten werden bis 2030 laut Studie TU Berlin 335 Mrd betragen. Das entspricht in etwa der Gesamtverschuldung Griechenlands

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