Startseite Stromnachrichten Kernbrennstoffsteuer: Bund bleibt hart 

Kernbrennstoffsteuer: Bund bleibt hart

Nachricht vom 11.10.2011
Anzeige

Berlin - Die Bundesregierung will im Streit um die Kernbrennstoffsteuer nicht nachgeben. Wie ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Montag mitteilte, wird es auch ein Vorgehen gegen den Beschluss aus München geben. Nach Angaben von „Reuters“ gab es durch das Finanzgericht München eine Aufhebung der Steueranmeldung für das RWE-Atomkraftwerk Grundremmingen. Der Betrag belief sich auf 74 Millionen Euro.



Kernbrennstoffsteuer: Bund bleibt hart

Kernbrennstoffsteuer: Bund bleibt hart

RWE-Chef will klagen



RWE zweifelt bereits seit längerem an der milliardenschweren Brennelementesteuer. Aufgrund der Aufhebung der Steueranmeldung fühlt sich der Konzern in seinen Zweifeln bestätigt. Jürgen Großmann, der Chef von RWE will dagegen klagen und die Steuer kippen. Jetzt meldete sich das Gericht in der bayerischen Landeshauptstadt zu Wort: Das Gericht zweifelt ebenfalls daran, ob der Bund das Recht dazu hat, eine derartige Steuer zu erheben.

Finanzgericht hat ähnliche Entscheidung getroffen



Noch ist unklar, ob die Kernbrennstoffsteuer eine Verbrauchersteuer ist und ob der Bund eine Gesetzgebungskompetenz hat. Das Finanzgericht hat eine ähnliche Entscheidung getroffen, welche auch vom Bund angefochten wird. Bis dieser Rechtsstreit geklärt ist, dürften Jahre vergehen. Wolfgang Schäuble, der Bundesfinanzminister, plant, mit Hilfe der Steuern der AKW-Betreiber im Jahr etwa 1,3 Milliarden Euro einzukassieren.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

Kraftwerk Ensdorf wird keine Kaltreserve sein ( vom 1.9.2011 )
Insolvenzverfahren von TelDaFax hat begonnen ( vom 2.9.2011 )
Iranisches AKW Buschehr geht ans Netz ( vom 5.9.2011 )
Tschechien plant neue Atomkraftwerke ( vom 11.9.2011 )
Tschechien liefert Deutschland 673 % mehr Strom ( vom 12.9.2011 )
Energiewende: Netzausbau dringend erforderlich ( vom 13.9.2011 )
Kein Atomstrom mehr in Frauenfeld ( vom 14.9.2011 )
Eigene Stromversorgung in Thüringen ( vom 20.9.2011 )
Entschädigungen bei Stromausfall ( vom 21.9.2011 )
Höhere Effizienz bei Stromerzeugung ( vom 21.9.2011 )
Preise aufgrund von Strom-Stau zu hoch ( vom 22.9.2011 )
Strom- und Gaspreise bleiben stabil ( vom 24.9.2011 )
Ökostrom-Anteile steigen - Mangel an Speicher ( vom 24.9.2011 )
Enormer Preisschub beim Ökostrom ( vom 27.9.2011 )
Mit der eigenen Solaranlage Stromkosten sparen ( vom 28.9.2011 )
Neuer EWE-Kundenbeirat ( vom 30.9.2011 )
Privatmolkerei Bauer erzeugt Strom ( vom 4.10.2011 )
Sonnenstrom stellt Rettung für Griechenland dar ( vom 4.10.2011 )
Verbesserte Transparenz bei der Stromproduktion ( vom 5.10.2011 )
Deutsche erhalten im Winter Strom aus Österreich ( vom 9.10.2011 )