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Verschenkt Deutschland zu viel Strom ins Ausland?

Nachricht vom 9.10.2011
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Wenn in Deutschland Strom „übrig ist“, wird er vereinzelt in andere Länder verschenkt. In Manchen Fällen wird er sogar zu „negativen Preisen“ abgegeben. Das bedeutet, dass der Abnehmer noch Geld dafür bekommt, wenn er den Strom abnimmt. Das geht aus einem Bericht der „BILD“-Zeitung hervor, die sich dabei auf mehrere Quellen in der deutschen Stromindustrie beruft.



Verschenkt Deutschland zu viel Strom ins Ausland?

Verschenkt Deutschland zu viel Strom ins Ausland?

Zustand könnte sich noch verschlechtern
 


Stehpan Kohler, der Chef der Deutschen Energie-Agentur gab seine Bestätigung zu diesem Sachverhalt ab und verkündete, dass dies aus volkswirtschaftlicher Sicht keinen großen Sinn macht, schon aus dem Grund, da Wind- und Sonnenenergie subventioniert wird. Der Experte gab zudem bekannt, dass sich der Zustand in den nächsten Jahren sogar noch verschärfen wird. Ursache ist der weitere Ausbau dieses Sektors.

 

Stromspeicher sollten gebaut werden
 


Jürgen Großmann, der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzern RWE gab seine Kritik bezüglich des Marktgeschehens ab und verlangte ein Umsteuern. Er ist der Meinung, dass der grüne Strom, der von den Kunden in Deutschland bezahlt wird nicht verschenkt werden soll. Aus diesem Grund ist es von hoher Bedeutung, dass in Deutschland so schnell wie möglich Stromspeicher errichtet werden.
 







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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