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Gute Perspektiven für Elektroautos

Nachricht vom 2.6.2009
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Am 19. und 20. Mai 2009 fand die 2. EUROFORUM- Konferenz zum Thema „Elektromobilität“ statt. Die Regierung plant, bis 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, deren Stromversorgung aus komplett regenerativen Quellen der Energiewirtschaft zufolge eine Herausforderung für die Versorger sein dürfte.



Das A und O sind hierbei leistungsstarke Batterien, die das Fahrzeug kontinuierlich und langfristig mit Energie versorgen. Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Conenergy AG zur Bedeutung der Elektromobilität für die Stromanbieter besagt, dass 63 Prozent der befragten Unternehmen dieser neuen Form der Fortbewegung in den nächsten 10 bis 15 Jahren eine wichtige bis sehr wichtige Rolle zuschrieben.
 
Prof. Dr. Martin Wietschel vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ist hingegen skeptisch. Seiner Meinung nach werden Elektroautos und die entsprechende Infrastruktur in den kommenden 10 Jahren schrittweise eingeführt werden, was an der Stromnachfrage zunächst wenig ändern dürfte. Erst nach 2020 und mir etwa 2 Millionen Fahrzeugen müsse die Energienachfrage gezielt gesteuert werden.
 
Bei den Batterien gilt: je flacher ein Ladezyklus bei der Voll- und Entladung, desto haltbarer ist die Batterie. Hybridfahrzeuge hätten z.B. eine Ladetiefe von fünf bis 10 Prozent und ihre Batterien halten etwa 10 Jahre. Bei Elektrofahrzeugen wird diese Tiefe bei 90 Prozent liegen, ihre Batterien arbeiten dann immerhin noch fünf Jahre. Aber auch die Umgebungstemperatur dürfte sich auf die Haltbarkeit der Batterie auswirken, und die Ladezeiten der ersten Modelle werden voraussichtlich aufgrund großer Wärmeentwicklungen durch die Belastung noch relativ lang sein.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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