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Kabinett versteigert Emissionsrechte

Nachricht vom 1.6.2009
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Das Bundeskabinett will sich künftig an der Versteigerung von Emissionsrechten beteiligen. Zwischen 2010 und 2012 sollen einer entsprechenden Verordnung zufolge 40 Millionen Emissionszertifikate pro Jahr versteigert werden, die den Kraftwerksbetreibern nicht kostenlos bereitgestellt worden sind, teilte das Bundesministerium mit. Die Zustimmung des Bundestages steht noch aus.



Die Verordnung sieht vor, dass jede Woche gleiche Mengen an Zertifikaten an den Emissionshandelsbörsen versteigert werden. Im Laufe dieses Jahres wird im Rahmen eines Vergabeverfahrens darüber entschieden, welche Börsen am besten für den Handel geeignet sind. Das Kyoto- Klimaprotokoll hatte den Handel mit Luftverschmutzungsrechten überhaupt erst möglich gemacht, und die Schadstoffe sollen damit langfristig reduziert werden.
 
Die am Handel beteiligten Unternehmen dürfen nur eine bestimmte Menge CO2 pro Jahr ausstoßen und bekommen entsprechende Emissionszertifikate dafür. Werden diese nicht genutzt, weil das Unternehmen beispielsweise mit umweltfreundlichen Anlagen arbeitet oder darin investiert hat, können die Restzertifikate wieder verkauft werden. Unternehmen, die jedoch mehr CO2 freisetzen als erlaubt ist, müssen zusätzliche Zertifikate erwerben oder ihren Ausstoß durch ökologische Technologien bzw. Brennstoffe senken.
 
Die erste Handelsperiode für Emissionsrechte startete in den EU-Ländern 2005 und endete 2007. Die zweite Periode hat 2008 begonnen und wird bis 2012 andauern. Im Gegensatz zu den ersten Jahren, in denen die Zertifikate noch zu 100 Prozent kostenfrei zugeteilt wurden, können sie seit Anfang 2008 auch verkauft werden.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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