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Landleute zahlen mehr für Strom

Nachricht vom 11.9.2011
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Dem Strompreisvergleich eines Verbraucherportals zufolge müssen Städter für Strom nicht so tief in die Tasche greifen, wie es Landleute tun müssen. Die Preise der örtlichen Stromanbieter in ländlichen Regionen liegen demnach um rund fünf Prozent höher als in städtischen Gebieten. Schuld ist dem Bericht zufolge die Preispolitik der Energieversorger.



Landleute zahlen mehr für Strom

Landleute zahlen mehr für Strom

Netznutzung preislich verschieden


Die Preisunterschiede ergeben sich nicht etwa aus unterschiedlich hohen Abgaben, sondern durch die Preispolitik der Energieversorger. „Wir können deutlich beobachten, dass die Grundversorger auf dem Land höhere Preise verlangen als in der Stadt“, so der Leiter des Verbraucherportals, „mit unterschiedlichen Abgaben hat das aber nichts zu tun.“ Dafür liegen allerdings die Gebühren für die Nutzung der Stromnetze in ländlichen Regionen höher, denn wenige Haushalte müssen mit einem größeren Netz verbunden sein. Ein Haushalt mit einem Verbrauch von 4000 kWh im Jahr kommt dort im Durchschnitt auf 238 Euro netto für Netznutzungsentgelte. Verbraucher in der Stadt zahlen hingegen nur 205 Euro im Durchschnitt.
 

Ländliche Vorteile gleichen aus


Doch auch die Stromnutzung auf dem Lande hat seine Vorteile: Hier werden niedrigere Konzessionsabgaben fällig. Denn diese richten sich nach der Anzahl der Einwohner. Rechnet man die Kosten für Netznutzung und Konzessionsabgaben zusammen, so verschwindet der Unterschied zwischen Stadt und Land wieder fast vollständig. Während Städter dann insgesamt 290 Euro jährlich zahlen, sind es bei den ländlich Lebenden 293 Euro im Jahr.








Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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