Startseite Stromnachrichten Das Aus der 60-Watt-Lampe steht bevor 

Das Aus der 60-Watt-Lampe steht bevor

Nachricht vom 31.8.2011
Anzeige

Ab dem 1. September 2011 ist es soweit: 60-Watt-Glühbirnen gehören ab morgen der Vergangenheit an und dürfen in Europa weder hergestellt noch in den Handel gebracht werden. Damit will die EU erreichen, dass der Stromverbrauch der Haushalte reduziert wird. Berechnungen von EU-Politikern zufolge könnten mit dem Glühlampenausstieg sogar 20 Kraftwerke in Europa wegfallen. Alternativ zur Glühbirne könnten beispielsweise Kompaktstoffleuchten oder LED zum Einsatz kommen, berichtet der „Stern“.



Das Aus der 60-Watt-Lampe steht bevor

Das Aus der 60-Watt-Lampe steht bevor

Vorräte werden noch vollständig verkauft



Es macht allerdings den Anschein, als würden sich die Deutschen vor dem Glühlampenausstieg fürchten: Zahlreiche Bürger kauften in den letzten zwei Jahren viele 75- und 100-Watt-Exemplare. Auch in diesem Jahr werden wieder sogenannte „Hamsterkäufe“ erwartet. Panikmache ist jedoch nicht nötig, da die 60-Watt-Glühbirnen nicht von heut auf morgen aus dem Handel genommen werden. Auch wenn die Glühlampen nicht mehr in den Handel gebracht werden, können die Händler ihre Vorräte durchaus noch verkaufen. Die Geschäftsführerin vom dm-drogerie markt, Petra Schäfer, gab bekannt, dass die restlichen 60-Watt-Glühlampen-Bestände des Drogeriemarktes noch für 3 Monate reichen und auch verkauft werden. Die Läden haben sich allerdings keine zusätzlichen Vorräte angeschafft, damit ein eventueller Run abgepasst werden kann.



Alternativen stehen schon bereit



Aber auch das Ende der 25- und 40-Watt-Birnen ist bereits absehbar: Ab 1. September 2012 beginnt deren Ausverkauf. Dann ist nur noch der Verkauf von Lampen erlaubt, die eine Leistung von bis zu 10 Watt haben. Die Verbraucher haben allerdings keinen Grund zur Sorge, da die Hersteller bereits Alternativen bereit stellen. Beispielsweise können LED-, Halogen und Energiesparleuchten die Glühlampen ersetzen. Eine Umstellung ist dennoch unumgänglich, da die gewohnten Watt-Angaben, an denen sich die Verbraucher bisher orientierten, zukünftig nicht mehr gelten.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

Pläne für den Atomausstieg stehen ( vom 30.5.2011 )
Dramatischer Zeitdruck beim Ökostrom-Ausbau ( vom 2.6.2011 )
TelDaFax-Kunden versenden besorgte Briefe ( vom 3.6.2011 )
Ist der Atomausstieg zu bewältigen? ( vom 6.6.2011 )
Bund muss 8 Mrd. Euro für Atomausstieg zahlen ( vom 13.6.2011 )
Merkel: Stromengpässe wird es nicht geben ( vom 17.6.2011 )
Unwetter: 50.000 deutsche Haushalte ohne Strom ( vom 23.6.2011 )
Chancen des Atomausstiegs ( vom 6.7.2011 )
Energiewende: Düsseldorf stellt Konzept vor ( vom 12.7.2011 )
Stromversorgung in Hannover zusammen gebrochen ( vom 14.7.2011 )
Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in NRW ( vom 20.7.2011 )
Muss E.ON hunderte Abreitsplätze streichen? ( vom 1.8.2011 )
E.ON plant Abbau von über 10.000 Stellen ( vom 10.8.2011 )
Wird TelDaFax bald wieder Kunden beliefern? ( vom 10.8.2011 )
Erzeugen Stadtwerke Uetersen bald eigenen Strom? ( vom 12.8.2011 )
E.ON Aktie wieder hochgestuft ( vom 23.8.2011 )
Strahlen-Grenzwerte sollen runter gestuft werden ( vom 26.8.2011 )
RWE darf Bau der Kraftwerke fortsetzen ( vom 29.8.2011 )
Wird es doch keine AKW-Kaltreserve geben? ( vom 30.8.2011 )
Stadtwerke sollen Monopolstellung brechen ( vom 30.8.2011 )