RWE muss Bau von Kraftwerk stoppen

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Essen - Der Energiekonzern RWE plant den Bau eines Kohlekraftwerkes in den Niederlanden. Jedoch sind erneut Probleme entstanden, die den Bau verzögern könnten. Ursache ist, dass das höchste Verwaltungsgericht, der „Raad van State“, diverse Genehmigungen, welche von den niederländischen Behörden bereits vor 3 Jahren erteilt wurden, für ungültig erklärt hat. Für RWE ist es nun unumgänglich, neue Genehmigungen zu beantragen, da kein Widerspruch gegen das Urteil eingelegt werden kann. Wie eine RWE-Sprecherin verkündete, würden Juristen von dem Konzern die Entscheidung nun überprüfen. Greenpeace ordnete dem Energiekonzern nun an, den Bau zunächst zu unterbrechen.
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RWE muss Bau von Kraftwerk stoppen

RWE muss Bau von Kraftwerk stoppen

Kraftwerk sollte 2014 ans Netz gehen



Das von RWE geplante Kraftwerk befindet sich in der Mündung der Ems, Nähe der Nordseeinsel Borkum. Nach Ansicht des Gerichtes fanden nicht genügend Untersuchungen statt. Beispielsweise gab es Defizite bei der Überprüfung der Folgen auf das Wattenmeer. RWE erhielt im Jahr 2008 jedoch die Baugenehmigung sowie die umweltrechtliche Baugenehmigung und begann mit dem Bau 2009. Laut den ursprünglichen Plänen sollte das Kraftwerk 2014 ans Netz gehen und 1600 Megawatt Strom erzeugen.

RWE fehlen 2500 Megawatt Leistung



RWE baut mehrere Gaskraftwerke in den Niederlanden; das Kraftwerk zählt zu den größten neuen Bauprojekten des Energiekonzerns. Nach Angaben von Analysten würden RWE notwendige Kraftwerkskapazitäten fehlen, wenn der Bau tatsächlich beendet werden muss. Aufgrund der Atomwende in Deutschland fehlen dem Konzern schon etwa 2500 Megawatt durch das Abschalten der Atomkraftwerke Biblis A und B.

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